Millionen Fernsehzuschauer kennen Cheryl Shepard als Schauspielerin. Ob als Dr. Elena Eichhorn in der Erfolgsserie In aller Freundschaft, in Hinter Gittern – Der Frauenknast oder Rote Rosen – sie war auf vielen flimmernden Bildschirmen zu sehen. Am 4. Juli 2026 zeigt sie sich im Vogtland nun von einer ganz anderen, sehr persönlichen Seite: In der Vogtlandhalle Greiz spricht sie über ihr Buch „Halbzeit – Eine nicht ganz anständige Geschichte“.
Dabei erwartet das Publikum keine klassische Lesung, bei der eine Autorin lediglich aus ihrem Werk vorträgt. Die gebürtige New Yorkerin lädt vielmehr zu einem lebendigen Abend des Austauschs ein. Es geht um Begegnungen, um Gespräche auf Augenhöhe und um die Geschichten hinter den Geschichten. Das Publikum wird Teil eines Dialogs, der weit über die Seiten ihres Romans hinausführt. Sie selbst bezeichnet es gerne mit einem Augenzwinkern als “Plauderlesung”.
Ein mutiger Roman über Liebe, Freiheit und Selbstbestimmung
Mit „Halbzeit – Eine nicht ganz anständige Geschichte“ veröffentlichte Cheryl Shepard im Frühjahr 2024 ihr erstes und bislang einziges Buch. Der Roman erzählt die Geschichte der erfolgreichen TV-Moderatorin Chiara Canzoni, die mitten im Leben steht und dennoch plötzlich alles infrage stellt. Nach einem beruflichen Einschnitt entwickelt sich eine Beziehung zu einem deutlich jüngeren Mann – mit weitreichenden Folgen für ihr Privatleben, ihre Karriere und ihr gesellschaftliches Ansehen.
Dabei greift Shepard Themen auf, die selten so offen und ehrlich erzählt werden: weibliche Sexualität jenseits der 50, die Herausforderungen der Wechseljahre, gesellschaftliche Erwartungen an Frauen, Altersunterschiede in Beziehungen sowie die Suche nach persönlicher Freiheit und authentischer Liebe.
Der Roman bewegt sich zwischen emotionaler Liebesgeschichte, psychologischer Selbstfindung und gesellschaftlicher Beobachtung. Er wirft Fragen auf, die viele Menschen beschäftigen, über die jedoch oft nur hinter vorgehaltener Hand gesprochen wird.
Wo endet die Fiktion – und wo beginnt Cheryl Shepard?
Besondere Aufmerksamkeit erhielt die Geschichte durch die offensichtlichen Parallelen zu Erlebnissen aus dem Leben der Autorin. Cheryl Shepard selbst betont, dass es auf jeden Fall autobiografische Züge habe und die Entstehung ein mehrjähriger Prozess gewesen sei. Immer wieder überarbeitete sie ihr Manuskript, verwarf Passagen und schrieb neu. “Es war gar nicht so einfach und es kamen natürlich auch Selbstzweifel auf, aber irgendwie hat es auch gut getan etwas so zu verarbeiten und es gab ja auch Zuspruch”, sagt Shepard. Noch bevor das Buch veröffentlicht wurde, durfte zunächst eine enge Freundin das fertige Manuskript lesen. Im Übrigen liegen weitere geschriebene Geschichten in ihrer Schublade.
Cheryl Shepard live in Greiz
📅 4. Juli 2026
📍 Vogtlandhalle Greiz
Weitere Infos und Tickets: HIER
Nachgefragt bei…Cheryl Shepard
| Lieblingsessen: Italienisch, Pasta |
| Lieblingsmusik: Klassik |
| Lieblingswort: Ja |
| Lieblingsort: amerikanische Wüste, New Mexiko & Arizona |
| Lieblingsmoment: |

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Cheryl Shepard: “Es war ein langer Prozess, der aber auch gut getan hat.”

