Nachrichten VogtlandMelissa Naschenweng: “Zeit mit Familie mit Freunden ist der größte Luxus überhaupt.”

Titelfoto: Anelia Janeva
Mit ihrem unverwechselbaren Mix aus Schlager, Pop, Rock und volkstümlichen Klängen hat sich Melissa Naschenweng längst weit über die Alpenrepublik hinaus einen Namen gemacht.

Die Kärntnerin begeistert mit ihrer steirischen Harmonika, jeder Menge Energie und ihrem selbst entwickelten „Lederhosen-Rock“.

Am 18. Juli 2026 ist Melissa Naschenweng mit ihrer Band im NaturTheater in Bad Elster zu Gast. Im Interview erzählt über ihre Karriere und warum sie auf der Bühne steht:

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Was war der Moment, in dem du gemerkt hast: „Jetzt hat sich mein Leben unwiderruflich verändert“?

Ich würde sagen, als ich 2019 den Song „i steh auf Bergbauernbuam“ veröffentlicht habe und plötzlich in den Diskotheken Einlassstopp war. Da habe ich zum ersten Mal gespürt: Jetzt ist etwas passiert, das wirklich funktionieren könnte – und das mein Leben verändern wird.

Gibt es ein Ritual vor den Konzerten oder etwas, das immer da sein muss?

Ja, ich mache immer ein Kreuzzeichen, bevor ich auf die Bühne gehe. Die letzten zehn Minuten davor verbringe ich mit meiner Band. Wir stehen zusammen, motivieren uns gegenseitig und stimmen uns auf den Abend ein.

Welcher Fan-Moment ist dir bis heute im Kopf geblieben?

Da gibt es viele besondere Momente. Vor allem mit Kindern. Manche haben mich sogar gefragt, ob ich ihre Firmpatin werden möchte. Und dann gibt es Fans, die sich meinen Namen oder sogar mein Gesicht tätowieren lassen – das ist schon etwas ganz Besonderes.

Du begeisterst Tausende für zwei Stunden auf einem Konzert. Was begeistert eigentlich dich selbst noch so sehr, dass du alles andere vergisst?

Ganz klar die Bühne. Dort vergesse ich alles rundherum. Es ist dieses Miteinander mit den Menschen. Es gibt kaum etwas Schöneres, als zu merken, dass man Menschen mit der eigenen Musik berührt und ihnen Freude schenken kann.

Was war eigentlich der Auslöser, Musik zu machen und auf die Bühne zu wollen?

Ich habe schon als Kind gesehen, wie mein Opa und mein Papa mit einfacher, bodenständiger Musik die Menschen begeistert haben. Da habe ich mir gedacht: Genau das möchte ich auch. Menschen glücklich machen – das war eigentlich von Anfang an mein Ziel.

Welcher Mythos über Melissa Naschenweng hält sich hartnäckig, obwohl er überhaupt nicht stimmt?

Dass immer alles leicht und selbstverständlich läuft. Hinter jedem Erfolg steckt viel harte Arbeit, Disziplin und auch die Bereitschaft, Rückschläge auszuhalten und weiterzumachen.

Welchen Luxus genießt du heute, den du früher niemals für wichtig gehalten hättest?

Zeit. Früher hätte ich wahrscheinlich etwas Materielles genannt. Heute weiß ich: Zeit mit Familie, Freunden und den Menschen, die mir wichtig sind, ist der größte Luxus überhaupt.

Man sagt dir die Verbundenheit zum Landleben nach: Wenn du Bürgermeisterin eines Dorfes in deiner Heimatregion wärst – was würdest du als Erstes ändern?

Ich würde alles dafür tun, dass junge Menschen am Land bleiben können. Gute Infrastruktur, Unterstützung für Vereine und Möglichkeiten, damit Gemeinschaft gelebt werden kann. Das ist für mich die Basis eines lebendigen Dorfes.

Welche Schlagzeile über dich würdest du gerne einmal lesen?

„Melissa Naschenweng ist trotz ihres Erfolges immer am Boden geblieben.“

Nachgefragt bei…Melissa Naschenweng
Lieblingsessen: Kärntner Kasnudeln
Lieblingsmusik: ehrliche, handgemachte Musik mit Gefühl
Lieblingswort: Danke
Lieblingsort: …meine Heimat in Kärnten
Lieblingsmoment: …wenn ich auf der Bühne stehe und spüre, wie die Musik Menschen verbindet

Tickets: HIER

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