Titelfoto: Doku “Wenn der Wind sich dreht”
Was passiert, wenn sich der Wind nicht nur über Wälder und Höhenzüge legt, sondern ganze Regionen verändert? Mit dieser Frage beschäftigt sich die neue Dokumentation „Wenn der Wind sich dreht“, die nach der Premiere in der Festspielscheune Stelzen nun kostenlos für die Öffentlichkeit online verfügbar ist. Der Film wurde an mehr als 30 Drehorten in neun Bundesländern realisiert und versteht sich als deutschlandweites Dokumentationsprojekt über den Konflikt zwischen Energiewende, Natur- und Artenschutz sowie dem Leben im ländlichen Raum.
Dabei führt die Reise von den Mittelgebirgen bis in ländliche Regionen quer durch Deutschland. Immer im Mittelpunkt stehen Menschen, die sich für ihre Heimat, Wälder und Landschaften engagieren – eingebettet in beeindruckende Naturaufnahmen, die den besonderen Charakter der jeweiligen Regionen einfangen.
Mehr als 30 Drehorte – Bürgerinitiativen aus neun Bundesländern
Die Dokumentation entstand als Langzeitprojekt und wurde zwischen Herbst 2025 und Frühjahr 2026 produziert. Verantwortlich für Regie und Produktion ist das Studio IN DIE GENE. Auftraggeber des Films ist die proVOGTLANDschaft e. V.. Gedreht wurde an über 30 Orten in neun Bundesländern, begleitet wurden Bürgerinitiativen, die sich mit den Auswirkungen geplanter Windenergieanlagen auf ihre Heimat auseinandersetzen.
Auf der offiziellen Projektseite ist außerdem eine Übersicht mit mehr als 415 recherchierten Bürgerinitiativen in 13 Bundesländern zu finden. Diese Karte soll die Vernetzung der Initiativen unterstützen und verdeutlichen, dass das Thema weit über einzelne Regionen hinausreicht.
Film zeigt Perspektiven der Bürgerinitiativen
Im Mittelpunkt der Dokumentation stehen ausschließlich die Perspektiven der begleiteten Initiativen. Thematisiert werden unter anderem:
- Natur- und Artenschutz
- Veränderungen des Landschaftsbildes
- Auswirkungen auf Wälder und Kulturlandschaften
- Lebensqualität im ländlichen Raum
- Beteiligung der Bevölkerung an Planungs- und Genehmigungsverfahren
- Fragen zur zukünftigen Energieversorgung Deutschlands
Die Initiatoren beschreiben den Film als Einladung zu einer sachlichen gesellschaftlichen Diskussion über Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit, Natur- und Artenschutz sowie die Akzeptanz der Energiewende. Der Film macht dabei deutlich, dass er die Sichtweise der porträtierten Initiativen dokumentiert und ihre Argumente in den Mittelpunkt stellt. Neben den Interviews prägen vor allem weitläufige Wälder, Bergrücken, Flusstäler und Kulturlandschaften die Bildsprache der Dokumentation.
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„Wenn der Wind sich dreht“: Dokumentation einer Initiative aus dem Vogtland bewegt ganz Deutschland

