Nachrichten VogtlandTim Bendzko: Wenn ich „Nur noch kurz die Welt retten” nicht spiele, krieg ich richtig Ärger

Zu gewinnen gibt es 1 x Tickets für das Konzert in Bad Elster am 10. Juli 2026!

Titelfoto: Lukas Piel
Es gibt Künstler, deren Songs man nicht nur hört, sondern mit bestimmten Momenten im Leben verbindet. Tim Bendzko gehört zweifellos dazu. Seit seinem Durchbruch mit „Nur noch kurz die Welt retten“ prägt der gebürtige Berliner seither die deutschsprachige Popmusik.

Seine Texte erzählen von den großen und kleinen Fragen des Lebens, von Sehnsucht, Aufbruch und dem Mut, den eigenen Weg zu gehen. Mit seinem aktuellen Album und der Sommertour „Alles, nur nicht zurück“ macht Bendzko am 10. Juli 2026 auch Station im NaturTheater Bad Elster.

Vor der beeindruckenden Kulisse des traditionsreichen Open-Air-Theaters darf sich das Publikum auf einen Abend voller neuer und altbekannter Songs freuen.

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Words and Wonders

Im Interview spricht Tim Bendzko über seine Musik und verrät Persönliches:

Gibt es eine Zeile aus einem deiner Songs, die für dich selbst eine Art Motto wurde?

Aktuell ist das ganz klar „Alles, nur nicht zurück”. Mir ist über die Zeit einfach klar geworden, wie wichtig es ist, eine Situation erst mal als das anzunehmen, was sie ist – und dann das Beste draus zu machen.

Gibt es Gedanken, die du absichtlich nie in Lieder packen würdest?

Nein. Wenn ich von einer Sache wirklich überzeugt bin, dann fließt sie früher oder später sowieso in einen Song – das lässt sich gar nicht verhindern.

Welcher Song darf nie fehlen bei einem deiner Konzerte?

Wenn ich auf die Bühne gehe und „Nur noch kurz die Welt retten” nicht spiele, krieg ich richtig Ärger. Das geht einfach nicht.

Was war bei dir eigentlich der Auslöser, um Musik zu machen?

Ich hab super früh gemerkt, dass Musik mich unglaublich bewegt und berührt. Als Elfjähriger hab ich dann für mich beschlossen, eigene Songs zu schreiben – weil ich damit selbst steuern kann, wie ich mich fühle. Oder anders gesagt: weil ich so einen Weg habe, mit meinen Emotionen umzugehen.

Kannst du selbst einen gravierenden Unterschied bei deinen Songs von früher und heute ausmachen?

Ich weiß nicht, ob’s wirklich gravierend ist, aber der Unterschied ist auf jeden Fall: Die Inhalte passieren heute viel bewusster. Früher hab ich sehr viele Songs geschrieben, bei denen ich beim Schreiben gar nicht genau wusste, worum’s geht – das kam einfach aus dem Unterbewusstsein. Mittlerweile versteh ich ein bisschen mehr von den Sachen, die da von innen nach außen wollen.

Eher kleine Bühne oder große Bühne, eher Halle oder Open Air – was magst du lieber?

Kleine oder große Bühne macht für mich ehrlich gesagt keinen Unterschied. Bei Halle oder Open Air würd ich sagen: Vor allem sollte es dunkel sein. Im Hellen spiele ich nicht so gern, weil dadurch ein großer Teil von dem verloren geht, was ein Konzert eigentlich ausmacht.

Gibt es irgendeine Verbindung zum Vogtland – oder vielleicht eine Erinnerung, falls du schon mal dort warst?

Zum Vogtland direkt nicht, aber in der näheren Umgebung hab ich eine ganze Menge Verwandtschaft und private Verbindungen. Insofern wird’s ein bisschen ein Heimspiel.

Dein aktuelles Album ist ja vor einer Weile erschienen. Was hast du dir als nächstes Ziel gesteckt?

Musikalisch versuch ich mich gerade erst mal von Zielen fernzuhalten. Ich hab die letzten fünf, sechs Jahre durchgängig an Musik gearbeitet und brauch da jetzt einfach eine kleine Pause. Das nächste Projekt ist erst mal ein sportliches: Im Juli laufe ich einen Marathon. Und danach bereite ich mich auf die „15 Jahre Wenn Worte meine Sprache wären”-Konzerte vor.

Wenn deine vergangenen drei Jahre ein Wetter wären – welches?

April.

Welche Geräusche bedeuten für dich Zuhause?

Ist Stille ein Geräusch? Wenn ja, dann das. Und sonst Vogelgezwitscher und so ein bisschen der Wind in den Bäumen.

Wenn du „Nur noch kurz die Welt retten” heute schreiben würdest – wäre der Song hoffnungsvoller oder erschöpfter?

Ich glaube, ich würde den Song genauso noch mal schreiben – das Thema ist ja aktueller denn je. Es geht um jemanden, der vorgibt, die Welt zu retten, während er sich eigentlich mit ziemlich Belanglosem beschäftigt. Und ich glaube, man könnte das einfach genauso lassen.

Nachgefragt bei…Tim Bendzko
Lieblingsessen: Spaghetti
Lieblingsmusik: Michael Jackson
Lieblingswort: unglaublich
Lieblingsort: Zuhause
Lieblingsmoment: …jeder Moment mit meinem Sohn.
Verlosung:

Der Vogtlandstreicher.de verlost  1 x 2 Tickets für das Konzert am 10. Juli 2026 in Bad Elster. Teilnahmeberechtigt sind Personen ab 18 Jahren. Das Gewinnspiel läuft vom 20. Juni 2026 bis zum 26. Juni 2026 um 0 Uhr. Die Teilnahme erfolgt per E-Mail mit Angabe von Name und Wohnort an gewinnspiel@vogtlandstreicher.de mit dem Betreff „Tim“. Unter allen Einsendungen wird ausgelost und die Gewinner werden bis spätestens 29. Juni 2026 per E-Mail informiert. Die Teilnahmedaten werden nur für die Dauer des Gewinnspiels gespeichert und anschließend gelöscht. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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