Nachrichten VogtlandSommernacht in der Elsteraue: KlangGarten taucht die Weberhäuser in ein faszinierendes Lichtermeer

Der Wetterbericht ließ zunächst wenig Hoffnung auf einen lauen Sommerabend aufkommen. Über weite Teile des Tages bestimmten graue Wolken und immer wieder leichte Regenschauer das Bild in Plauen.

Doch pünktlich zum Start des KlangGartens hörte der Regen auf, die Wolken lockerten sich und die Elsteraue füllte sich mit Menschen, die diesen besonderen Abend gemeinsam erleben wollten.

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Obwohl zeitgleich zahlreiche Veranstaltungen in der Region stattfanden, zog es unzählige Besucherinnen und Besucher in den Garten der Weberhäuser. Manche hatten sich bewusst zum KlangGarten verabredet, andere begegneten sich zufällig zwischen den Wegen, Lichtinstallationen und Bühnen.

Überall wurde gelacht, geplaudert und getanzt – genau die entspannte Atmosphäre, für die das Festival inzwischen bekannt ist. Mit Einbruch der Dämmerung verwandelte sich der historische Garten erneut in eine faszinierende Kulisse. Farbenprächtige Lichtinstallationen tauchten Bäume, Wege und Mauern in wechselnde Farben.

Über den Köpfen der Besucher schwebten unzählige weiße Bubbles, die im Rhythmus der Musik durch den Garten tanzten und gemeinsam mit den sanft beleuchteten Baumkronen eine fast magische Szenerie entstehen ließen. Die Blätter schienen im Takt der Klänge mitzuwippen und machten den KlangGarten einmal mehr zu einem Erlebnis für alle Sinne.

Zwischen den Installationen entstanden immer wieder kleine Treffpunkte. Menschen blieben stehen, kamen miteinander ins Gespräch oder ließen sich einfach treiben. Es war einer dieser Sommerabende, an denen nicht nur die Musik verbindet, sondern das gemeinsame Erleben im Mittelpunkt steht.

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SIND entfacht pure Energie vor der Bühne

Musikalisch war eine abwechslungsreiche Reise geboten. Besonders eindrucksvoll präsentierte sich die Berliner Band SIND, die das Publikum mit ihrer Mischung aus Indie, Pop und Rock sofort in ihren Bann zog. Schon nach wenigen Songs rückten die Besucher immer dichter an die Bühne heran. Es wurde mitgesungen, geklatscht und getanzt. Die intensive Bühnenpräsenz der Band übertrug sich unmittelbar auf das Publikum. Die Energie zwischen Bühne und Zuschauern war förmlich greifbar und verwandelte den Garten der Weberhäuser für einen Augenblick in ein großes Open-Air-Wohnzimmer voller Musikbegeisterter. Doch auch Indie Bloom, Baba Shrimp Gang sowie Slawek Dudar und Dirk Törppe für ausgelassene Stimmung, die schließlich erstmalig bis ein Uhr nachts möglich war.

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