Greifzangen, Müllbeutel und jede Menge Teamarbeit: 19 Schülerinnen und Schüler der 8. Klasse des „Produktiven Lernens“ Hufeland-Schule in Plauen haben bei einer „Müllwanderung“ rund um den Chrieschwitzer Hang nicht nur Abfall gesammelt, sondern auch ganz genau hingeschaut, wo es im Viertel Verbesserungsbedarf gibt.
Ausgestattet wurden die Jugendlichen von Plauens Wegemeister Dirk Schadek. Er stellte Greifzangen und Müllbeutel zur Verfügung und kümmerte sich anschließend auch darum, dass die gefüllten Säcke fachgerecht entsorgt wurden. Startpunkt der Müllwanderung war am Elsterpark. Von dort schwärmten die Schülerinnen und Schüler in sechs Gruppen aus und nahmen verschiedene Bereiche unter die Lupe.

Müll gesammelt – und Probleme gleich mitentdeckt
Gesammelt wurde unter anderem rund um das Altenheim, im Bereich des Bauhauses sowie an der Endhaltestelle der Straßenbahn. Was andere achtlos liegen gelassen hatten, wanderte dabei Stück für Stück in die Müllbeutel. Doch die Jugendlichen beschränkten sich nicht darauf, Abfälle einzusammeln. Sie schauten auch darauf, was sich im Viertel verbessern ließe. So äußerten sie unter anderem den Wunsch nach zusätzlichen Mülleimern. Außerdem entdeckten sie einen verstopften Gully und meldeten ihn direkt an Wegemeister Dirk Schadek. Der gab die Information wiederum an den Bauhof weiter.
Hinter der Aktion steckt allerdings mehr als ein sauberes Wohngebiet. Die Müllwanderung ist Teil der Orientierungswochen der Hufeland-Schule. In dieser Zeit sollen die neuen Klassen zusammenfinden, die Schülerinnen und Schüler sich besser kennenlernen.

Redaktion
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Müllwanderung in Plauen: Hufeland-Schüler räumen am Chrieschwitzer Hang auf
