Nachrichten Vogtland„Kommissar Jennerwein – Hochsaison“ im Kino: Die Aussicht ist prächtig, die Lage weniger

Hubertus Jennerwein hätte sich zum Einstand einen Kaffee verdient. Stattdessen bekommt er einen Toten auf der Skisprungschanze. Und weil in Garmisch-Partenkirchen gerade Hochsaison ist, bleibt es nicht bei einem Fall. Der schwarzhumorige Alpenkrimi „Kommissar Jennerwein – Hochsaison“ läuft seit gestern bundesweit im Kino.

Ein dänischer Skispringer stürzt in den Tod. Kurz darauf entgeht der Präsident des Winterspiele-Komitees knapp einem Anschlag. Als anonyme Briefe weitere Verbrechen ankündigen, muss Jennerwein herausfinden, was die Taten verbindet und wer als Nächstes ins Visier geraten könnte.

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Bei seinen Ermittlungen trifft der neue Kommissar auf misstrauische Einheimische und Lokalpolitiker, die selbst gern im Rampenlicht stehen. Dabei hat der Ort mit den Winterspielen eigentlich schon genug vor. Der schwarze Humor steckt im Kontrast zwischen der Postkartenkulisse und dem, was sich dahinter abspielt. Die Berge haben jedenfalls das bessere Alibi.

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Florian Brückner und die Besetzung des Alpenkrimis

Florian Brückner spielt Kommissar Hubertus Jennerwein. Mit dabei sind Sarah Thonig als Nicole Schwattke, Frederic Linkemann als Ludwig Stengele und Eva-Maria Reichert als Dr. Maria Schmalfuß. Helmfried von Lüttichau spielt Johann Ostler, Florian Thongsap Welsch ist als Xaver Shan zu sehen und Cornelius Obonya als Bürgermeister Alois. Regie führte Hannu Salonen, das Drehbuch schrieben Maximilian Brückner, Linus Herbig-Matten und Dinah Marte Golch. Gedreht wurde 2025 in Garmisch-Partenkirchen und Seefeld in Tirol. Den Kinoverleih übernimmt LEONINE.

„Hochsaison“ basiert auf dem zweiten Band von Jörg Maurers Jennerwein-Reihe. Für den Ermittler ist es der erste Auftritt auf der Kinoleinwand. Den Auftaktroman „Föhnlage“ gab es bereits 2011 als Fernsehfilm mit Martin Feifel in der Hauptrolle.

Florian Brückner kennt man vom Pumuckl

Viele kennen Florian Brückner als Florian Eder, den Schreiner aus „Neue Geschichten vom Pumuckl“. Für „Hochsaison“ geht es aus der Werkstatt an die Skisprungschanze. Der Name Jennerwein ist ihm dabei schon einmal begegnet: 2003 spielte Brückner in einem Fernsehfilm über den bayerischen Wildschützen Georg Jennerwein mit. Gut zwei Jahrzehnte später steht er auf der anderen Seite des Gesetzes.

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Brückner stammt aus München und absolvierte eine Ausbildung zum Rettungsassistenten, bevor er für die Schauspielerei entdeckt wurde. 2002 stand er für „Der Tod ist kein Beweis“ erstmals vor der Kamera. Er spielte am Münchner Volkstheater und in mehreren Filmen von Marcus H. Rosenmüller, darunter „Beste Zeit“ und „Räuber Kneißl“. In Alexander Sokurows „Faust“, der 2011 in Venedig den Goldenen Löwen gewann, war er als Valentin zu sehen.

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Seit zwei Jahrzehnten journalistisch unterwegs – mit offenen Ohren, kritischem Blick und Freude an Sprache. Im Vogtland verwurzelt, weit darüber hinaus neugierig. Ihr Fokus liegt auf Kunst und Kultur sowie den Menschen dahinter. Unvoreingenommen im Gespräch, differenziert im Urteil, mit Gespür für Zwischentöne und der Freude daran, andere für Neues zu begeistern.

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