Titelfoto: SVV Plauen
Der SVV Plauen hat im ersten Heimspiel des Jahres ein Ausrufezeichen gesetzt und den favorisierten SSV Esslingen mit 16:12 (2:3, 4:3, 5:3, 5:3) besiegt. Dabei sah es zunächst nicht nach einem Erfolg für die Hausherren aus. Plauen erwischte einen holprigen Start und geriet früh in Rückstand. Angetrieben von der lautstarken Kulisse im Stadtbad Plauen kämpften sich die Vogtländer mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung zurück ins Spiel, sodass sie das Blatt gegen Ende der Partie doch noch wenden konnten und sich die wichtigen Tabellenpunkte sicherten.
Wende durch taktische Anpassungen
Nach einem frühennahm SVV-Trainer Maik Bielefeld wichtige taktische Anpassungen vor, die schnell Wirkung zeigten. Die Plauener stellten ihre Defensive besser ein und fanden in der Offensive zu mehr Struktur, sodass sie zu Beginn des zweiten Viertels den Ausgleich erzielten. Doch die Gäste aus Esslingen hielten dagegen und verhinderten eine frühe Wende der Partie. Dadurch entwickelte sich ein packendes Duell.
Verletzung überschattet spannendes Spiel
Kurz nach der Halbzeitpause wurde das Spiel von einer Verletzung auf Seiten der Gäste überschattet, die zu einer längeren Unterbrechung führte. Erst mit dem Übergang ins letzte Viertel gelang es Lasse Iffland, den entscheidenden Treffer zur Plauener Führung zu erzielen. Besonders im Vergleich zur enttäuschenden Niederlage gegen Würzburg sei laut SVV-Trainer ein deutlicher Leistungsfortschritt erkennbar: „Wir wussten, dass wir eine Schippe drauflegen müssen, und genau das haben wir getan.“
Blick auf das nächste Schwaben-Duell
Jetzt bleibt eine Trainingswoche, um sich auf das nächste Duell gegen Cannstatt vorzubereiten. Ungewöhnlich für den SVV Plauen wird die Partie erst am Sonntag um 19 Uhr statt wie gewohnt am Samstag angepfiffen.
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SVV Plauen besiegt SSV Esslingen: Heimsieg in der Wasserball-Bundesliga

