Im Juni 2026 sind die Seiten des Vogtlandstreichers über eine Million Mal pro Woche aufgerufen worden. Eine Million Seitenaufrufe. Im Durchschnitt in jeder einzelnen Woche im Monat Juni. Für ein Nachrichtenportal, das vor gerade einmal zwei Jahren bei null angefangen hat – mit einer ziemlich spontanen Idee, viel Herzblut und der vielleicht etwas verwegenen Überzeugung, dass das Vogtland und seine Nachbarregionen ein eigenes, unabhängiges Magazin verdient haben –, ist das eine Hausnummer, bei der wir in der Redaktion erst einmal kurz innehalten mussten.
Denn hinter dieser Million steckt keine anonyme Masse. Hinter jedem einzelnen dieser Klicks steht ein Mensch. Jemand, der morgens beim ersten Kaffee schaut, was in der Region los ist. Jemand in Plauen, in Klingenthal, in Greiz, in Hof, in Auerbach, Schleiz aber auch Kiel, Berlin und Tübingen, die oder der wissen will, wer beim Open Air auf der Bühne steht, wo das nächste Fest ansteht oder was es sonst noch so Neues gibt. Jemand, der oder die einen unserer Beiträge mit Freunden teilt, uns einen Themenvorschlag schickt oder sagt: „Das habe ich bei euch gelesen.” Genau diese Menschen sind diese Million. Und genau ihnen gehört dieser Erfolg.

Als wir angefangen haben, war der Vogtlandstreicher kaum mehr als ein Versprechen: aktuell und mittendrin zu sein, dort, wo Menschen leben, arbeiten, feiern und manchmal auch streiten. Rund um die Uhr, sieben Tage die Woche – aus dem Vogtland, aber immer wieder auch darüber hinaus, über die Grenzen von Sachsen, Thüringen und Bayern hinweg. Vom Museum bis zur großen Konzertbühne, vom Sportplatz in der Kreisliga bis zum Interview mit Weltstars, von den kleinen Geschichten des Alltags bis zu den Themen, die ein ganzes Bundesand bewegen. Dass dieses Versprechen ankommt, spüren wir nicht nur an einer Zahl in einer Statistik. Wir spüren es an jeder Nachricht und jedem Feedack.
Und ja: Ein bisschen stolz sind wir schon. Nicht auf uns, sondern auf das, was daraus geworden ist. Ein Portal, das ohne die großen Verlage im Rücken auskommt und jeder Artikel ohne Paywall in Browser und App zu haben ist. Das ist kein Selbstläufer. Es ist Vertrauen, das uns eine Leserschaft schenkt.
Deshalb an dieser Stelle einfach nur: Danke. Danke, dass ihr lest. Danke, dass ihr teilt, kommentiert und weitererzählt. Danke, dass ihr uns eure Geschichten anvertraut und uns sagt, wenn wir richtig liegen – und auch, wenn wir es mal nicht tun.


Zwei Jahre Vogtlandstreicher: Von Null auf über eine Million Artikelaufrufe pro Woche