Nachrichten VogtlandTaschenlampe an, Gespenster raus: Gruselspaß im Vogtlandmuseum

Wenn die Taschenlampe über alte Ausstellungsstücke wandert, Schatten durch die Räume huschen und irgendwo der Museumsgeist seinen Schabernack treibt, wird ein Museumsbesuch zur schaurigen Entdeckungstour. Am 30. Oktober verwandelt sich das Vogtlandmuseum in Plauen von 18 bis 22 Uhr in einen Ort für kleine und große Gruselfans. Beim „Spuk in der Nobelstraße“ beginnt Halloween schon einen Abend früher.

Schon in den dunklen Innenhöfen des herrschaftlichen Hauses in der Nobelstraße warten Gruselgestalten auf die Besucher. Dahinter geht die Entdeckungsreise weiter: Bei einem Taschenlampenrundgang erkunden Kinder und Erwachsene die Ausstellung und rücken die Exponate buchstäblich in ein anderes Licht.

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Was fällt auf, wenn der Lichtkegel nur einzelne Details aus der Dunkelheit holt? Welche Schatten werfen die historischen Stücke? An diesem Abend lohnt es sich, genauer hinzuschauen – und gelegentlich vielleicht auch über die eigene Schulter.

Lässt sich der Museumsgeist blicken?

Ein Bewohner des Hauses kennt sich mit solchen Abenden besonders gut aus: Der Museumsgeist soll seit mehr als 100 Jahren durch das Vogtlandmuseum spuken. Wenn die Besucher längst zu Hause sind, treibt er auf den Fluren und in den Räumen seinen Schabernack.

Mit etwas Glück erhaschen die Gäste beim „Spuk in der Nobelstraße“ einen Blick auf den geheimnisvollen Hausbewohner. Er ist allerdings nicht allein: Auch andere schauderhafte Gestalten vergangener Zeiten warten darauf, dem Publikum das Gruseln zu lehren.

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So viel Aufregung macht hungrig. Gegen knurrende Mägen und trockene Kehlen hilft ein Besuch in der Hexenküche. Die Eintrittskarten sind bis zum 29. Oktober im Vorverkauf an der Museumskasse erhältlich. Für Kinder bis 16 Jahre kosten sie 5 Euro, für Erwachsene 8 Euro. An der Abendkasse zahlen Kinder bis 16 Jahre 7 Euro und Erwachsene 10 Euro.

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Seit zwei Jahrzehnten journalistisch unterwegs – mit offenen Ohren, kritischem Blick und Freude an Sprache. Im Vogtland verwurzelt, weit darüber hinaus neugierig. Ihr Fokus liegt auf Kunst und Kultur sowie den Menschen dahinter. Unvoreingenommen im Gespräch, differenziert im Urteil, mit Gespür für Zwischentöne und der Freude daran, andere für Neues zu begeistern.

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