Nachrichten VogtlandNeue Elsterbrücke in Plauen: Weitere Sperrungen auf Syra- und Hammerstraße

Titelfoto: Stadt Plauen
Die Arbeiten an der Neuen Elsterbrücke in Plauen gehen in die nächste Phase. Im Zuge des Ersatzneubaus stehen derzeit vor allem Straßenbauarbeiten auf der Syra- und Hammerstraße im Mittelpunkt. Autofahrer müssen sich deshalb in den kommenden Wochen auf weitere Einschränkungen einstellen. Ab 9. September 2026 wird die Verkehrsführung erneut geändert.

Aktuell ist die Hammerstraße zwischen Gerberplatz und Syrastraße für den Verkehr gesperrt. Eine entsprechende Umleitung ist ausgeschildert. Die Syrastraße ist stadteinwärts derzeit noch befahrbar. Das ändert sich ab Mittwoch, 9. September. Dann wird zusätzlich die stadteinwärtige Seite im Bereich Syrastraße/Hammerstraße gesperrt. Nach derzeitiger Planung soll diese Sperrung bis zum 25. September 2026 dauern. Grund sind Arbeiten zur Erneuerung der Fahrbahn im Einmündungsbereich von Hammerstraße und Syrastraße.

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Neue Elsterbrücke soll Mitte Dezember fertig sein

Während die Verkehrseinschränkungen für Autofahrer derzeit besonders sichtbar sind, ist das Großprojekt insgesamt bereits weit vorangeschritten. Das Bauende der Gesamtmaßnahme Neue Elsterbrücke ist nach aktuellem Stand für Mitte Dezember 2026 vorgesehen. Die Neue Elsterbrücke selbst sowie die Mühlgrabenüberdeckung sind baulich bereits hergestellt. Beim dritten Bauabschnitt der Syraüberdeckung stehen dagegen noch die Abdichtung und das Aufbringen des Schutzbetons aus. In den kommenden Wochen sollen außerdem die Baubehelfe in der Weißen Elster zurückgebaut werden.

Straßenbau auf der Syrastraße noch nicht abgeschlossen

Auch im unmittelbaren Straßenbereich bleibt einiges zu tun. Noch ausstehend ist unter anderem die Verfüllung der Baugrube an der Syra. Anschließend beziehungsweise parallel dazu muss die Syrastraße stadteinwärts einschließlich des Gehweges fertiggestellt werden. Damit konzentrieren sich die kommenden Bauphasen zunehmend auf die Straßen- und Verkehrsinfrastruktur rund um die bereits errichteten Brücken- und Überdeckungsbauwerke.

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Auch für die Straßenbahn sind noch mehrere Arbeiten notwendig. So muss die Ausstattung der Haltestellen vervollständigt werden. Außerdem fehlen noch die Wartehalle und eine Spritzschutzwand. An der Oberleitungsanlage werden noch drei Masten gesetzt. Anschließend müssen Fahrdraht und Abspannung in ihre endgültige Lage gebracht werden. Ein weiterer Arbeitsschritt ist für November 2026 vorgesehen: Nach dem Asphalteinbau sollen die Induktionsschleifen für die Ampelanlagen hergestellt werden.

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