Im Oktober 2025 wurde Richtfest für das neue Feuerwehrhaus der Ortsfeuerwehr Straßberg-Neundorf gefeiert. Seitdem sind die Bauarbeiten zügig vorangeschritten.
Die Technikräume und die Fahrzeughalle sind inzwischen weitgehend fertiggestellt. Auch die Dacharbeiten befinden sich auf der Zielgeraden – ausstehend sind lediglich die Montage der Dachrandabdeckung, der Photovoltaikanlage sowie die Kiesauflage. Der Estrich ist bereits eingebracht, der Vollwärmeschutz zu rund 80 Prozent abgeschlossen.
„Anfáng Juli begannen die Arbeiten an den Außenanlagen. Dort entstehen 28 Stellplätze für die Einsatzkräfte, die Zuwegungen sowie der Feuerwehrhof. Im Gebäude stehen noch die Montage der Trockenbaudecken, die Verlegung der Bodenbeläge sowie der Einbau der Innentüren, der Faltwand im Schulungsraum und der WC-Trennwände an. Darüber hinaus folgen Maler- und Fliesenarbeiten im Innenbereich sowie der Fliesensockel an der Fassade. Auch die außenliegende Stahltreppe, die als zweiter baulicher Rettungsweg und Dachzugang dient, wird noch montiert. Anschließend erfolgen die Feininstallation und Inbetriebnahme der Heizungs-, Lüftungs-, Sanitär- und Elektrotechnik, bevor die Möblierung und die Endreinigung stattfinden“, erläutert Robert Rödel, Projektverantwortlicher im Fachgebiet Hochbau.
Der Baubeginn erfolgte am 29. April 2025. Die Fertigstellung des Feuerwehrhauses ist für das vierte Quartal 2026 vorgesehen.
An der Ecke Friedrich-Krause-Weg/Rittergut in Neundorf entsteht eine eingeschossige Fahrzeughalle mit angegliedertem zweigeschossigem Sozialtrakt. Das neue Feuerwehrhaus verfügt über vier Fahrzeugstellplätze mit einer Größe von jeweils 4,50 mal 12,50 Metern sowie über Umkleide- und Schulungsräume für 52 Angehörige der Einsatzabteilung und 18 Mitglieder der Jugendfeuerwehr.
Die Fahrzeughalle wird in Stahlbetonbauweise errichtet, der Sozialtrakt aus Hochlochziegel-Mauerwerk. Die Außenwände erhalten ein Wärmedämmverbundsystem mit mineralischem Oberputz. Verbaut werden außerdem Aluminiumfenster und -türen mit Wärmeschutzverglasung. Beheizt wird das Gebäude künftig über eine Fußbodenheizung. Auf dem Dach entsteht eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 10 kWp einschließlich Batteriespeicher.
Die Gesamtkosten des Bauprojekts belaufen sich auf rund 3,7 Millionen Euro. Gefördert wird der Neubau durch den Freistaat Sachsen im Rahmen der Richtlinie Feuerwehrförderung (RLFw) sowie durch den Vogtlandkreis aufgrund der überörtlichen Einsatzbereitschaft.

Redaktion
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Baufortschritt beim Feuerwehrhaus Straßberg-Neundorf: Fertigstellung für 2026 geplant
