“Ein Mädchen namens Willow”: Hexenkräfte, Naturzauber und ein lebendiges Buch

Titelfoto: Constantin Film
Ein Fuchs, ein Mädchen mit roten Haaren und ein magischer Baum. Zauberhafte Momente in denen Regisseur Mike Marzuk das Publikum mit “Ein Mädchen namens Willow” in eine Welt voller Magie und Abenteuer entführt. Der Spielfilm, basierend auf der beliebten Buchreihe von Sabine Bohlmann, erzählt die Geschichte eines außergewöhnlichen Mädchens, das nach einem tragischen Verlust eine unglaubliche Entdeckung macht.

Ein mysteriöses Erbe – Willow und die geheimnisvollen Kräfte des Waldes

Die elfjährige Willow (Ava Petsch) steht vor einer großen Veränderung: Nach dem Tod ihrer Tante erbt sie nicht nur ein Haus, sondern auch einen angrenzenden Wald. Doch schnell wird ihr klar, dass dieser Wald weit mehr als nur idyllische Natur birgt – er steckt voller Geheimnisse und verborgener Kräfte. Nach und nach entdeckt Willow, dass sie magische Fähigkeiten besitzt, die mit dem Element Feuer verbunden sind.

Der Kampf um die Natur – ein Hexenzirkel entsteht

Doch ihre neu entdeckten Kräfte allein reichen nicht aus, um den bedrohten Wald vor den gierigen Plänen des Immobilienmakler-Duos Geier & Geier (Melika Foroutan und Michael Ostrowski) zu schützen. Um ihre Mission zu erfüllen, muss Willow drei weitere Junghexen finden. Gemeinsam mit Valentina (Cora Trube), Gretchen (Anna von Seld) und Lotti (Mary Tölle) bildet sie einen Hexenzirkel, der sich für den Erhalt der Natur einsetzt. Jedes Mädchen steht für eines der vier Elemente – Feuer, Wasser, Erde und Luft – und gemeinsam entfalten sie eine Kraft, die mächtiger ist als jede einzelne Magie.

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Eine besondere Figur, die für einige der eindrucksvollsten Momente des Films sorgt, ist Grimmoor – ein zum Leben erwachtes Hexenbuch, das von Max Giermann verkörpert wird.

Visuelle Magie – eine märchenhafte Welt voller Details

Optisch punktet “Ein Mädchen namens Willow” mit detailverliebten Kulissen, die die Magie des Waldes zum Leben erwecken. Im Gegensatz zu vielen modernen Fantasyfilmen wird weitgehend auf computergenerierte Effekte verzichtet und stattdessen auf handgefertigte Details gesetzt, die dem Film einen besonderen und zauberhaften Charme verleihen.

Fazit:

Die Mischung aus Magie, Abenteuer und Umwelt-Thematik macht “Ein Mädchen namens Willow” zu einem Film, der sowohl unterhält als auch zum Nachdenken anregt. Ein echter Tipp für Familien und Fans von liebevoll inszenierten Fantasyfilmen.

Der Vogtlandstreicher verleiht 4 von 5 Punkten.

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Altersfreigabe: 0

Erscheinungsdatum:  27. Februar 2025

Genre: Abenteuer, Fantasy, Familie

Was soll Willow denn mit einem Wald anfangen? Den hat sie nämlich von ihrer Großtante Alwina geerbt. Und nicht nur den – Alwina hat Willow auch noch ein kleines windschiefes Häuschen hinterlassen und vor allem: ihre Hexenkraft. Doch ob Willow dieses Erbe, mit allem was dazu gehört, wirklich annehmen möchte? Und dann soll sie auch noch drei Mädchen finden, die die Gabe des Hexens ebenfalls in sich tragen und gemeinsam mit ihnen den Wald retten. Nur wo? Und vor allem, wie? Zum Glück ist Willow nicht allein, denn Rufus, der Fuchs, weicht nicht mehr von ihrer Seite.

  • Regie: Mike Marzuk
  • Verleih: Constantin Film

“Ein Mädchen namens Willow” läuft aktuell im Capitol Plauen sowie dem Central Kino Hof.

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