alle Fotos: A. Meckert
Was passiert, wenn ein heruntergefallenes Ei, ein Duschkopf, eine Spiegelung im Fenster oder ein Lichtreflex an der Wand plötzlich unsere ganze Aufmerksamkeit bekommen? Genau diese Frage stellt Andrea Meckert in ihrer Ausstellung „moods“. Zur Nacht der Museen 2026 öffnet das Quartier 30 von 18 bis 1 Uhr seine Türen für einen außergewöhnlichen Abend voller visueller Entdeckungen.
Mit feinem Gespür für Details richtet die Künstlerin den Blick auf das, was im Alltag oft unbeachtet bleibt: Texturen, Lichtspiele, Reflexionen, Farben, Strukturen und flüchtige Augenblicke. Ihre Fotografien entstanden über viele Jahre hinweg an unterschiedlichsten Orten – von Plauen über Verona bis nach Reykjavik oder New York. In überraschenden Gegenüberstellungen verbindet sie Motive über Raum und Zeit hinweg und schafft neue Zusammenhänge, die zum Entdecken und Nachdenken einladen.

Die Bilder lösen sich dabei bewusst aus ihrem ursprünglichen Kontext. Architektur begegnet Alltagsobjekten und Reisen verschmelzen mit Erinnerungen. So entsteht ein vielschichtiges visuelles Tagebuch voller Stimmungen, Geschichten und Assoziationen.
Im zweiten Teil der Ausstellung zeigt Andrea Meckert eindrucksvolle Schwarz-Weiß-Fotografien, die auf hochwertigem FineArt Hahnemühle Baryta-Papier gedruckt wurden. Räume, Architektur, Menschen und skurrile Momente erhalten durch starke Hell-Dunkel-Kontraste eine besondere Tiefe und Atmosphäre, die weit über das Sichtbare hinausgeht.
Andrea Meckert studierte Textildesign an der Fachhochschule für Angewandte Kunst in Schneeberg und arbeitete fast zwei Jahrzehnte als Designerin in der Industrie. Dort war der berühmte „besondere Blick“ täglich gefragt – sei es bei Moodboards, Trendanalysen oder Produktinszenierungen. Heute unterrichtet sie Kunst und Englisch an einer Oberschule in Plauen und entwickelt ihre fotografischen Projekte kontinuierlich weiter.
Nieder mit der Schwerkraft: Abstrunaut live im Quartier 30
Wenn die Bilder ihre Geschichten erzählt haben, übernimmt die Musik. Den nicht nur Kunst an den Wänden sind ihr Ding, sondern sie hat als Teil einer Band auch noch etwas für das Gehör parat. Mit ihrem Programm „Nieder mit der Schwerkraft!“ bringen Abstrunaut morgen, 20. Juni 2026, beim Plauener Spitzenfest die Menschen in Bewegung.
Die Gruppe steht für handgemachten Elektropop, der sich konsequent jenseits des Mainstreams bewegt. Treibende Beats, analoge und digitale Klangwelten, intelligente Texte und eine gehörige Portion schräger Charme verschmelzen zu einem Live-Erlebnis, das gleichermaßen zum Feiern, Nachdenken und Durchdrehen einlädt.
An Bass, Sequenzer, Keyboards, Gitarre und Schlagzeug entsteht ein Sound, der Gegensätze liebt: hart und verspielt, ernst und absurd, präzise und überraschend. Drei Sängerinnen und Sänger an der Front sorgen zusätzlich für eine mitreißende Bühnenpräsenz.

Die sechsköpfige Formation vereint Musiker aus Plauen, Oelsnitz, Dresden und Halle. Bereits seit mehr als 25 Jahren machen sie gemeinsam Musik. Viele kennen die Band noch aus ihrer früheren Formation „Station 23“. Heute setzen Etienne (Keys, Gitarre, Gesang), Dave (Keys), Holger (Gitarre), Leo (Schlagzeug) sowie Mecki und Sophie (Gesang und Unterhaltung) die musikalische Reise als Abstrunaut fort.
Spitzenfest 2026
Live-Konzert/20.Juni 2026/20.30 Uhr Johanniskirchplatz: Abstrunaut – „Nieder mit der Schwerkraft!“
Nacht der Museen 2026
Samstag/26.Juni 2026/Quartier 30/18–1 Uhr
Ausstellung: „moods“ – Andrea Meckert

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Andrea Meckert: Nieder mit der Schwerkraft – hoch die Sinne! Fotografische Fundstücke und elektrisierenden Beats

