Eine neue Sonderausstellung über Burgen präsentiert ab dem 7. Juni 2026 im Vogtlandmuseum archäologische Erkenntnisse und stellt den aktuellen Wissensstand zur regionalen Burgenforschung zusammen. Bis zum 4. Oktober kann die Ausstellung „Schutz und Trutz – Burgen und Befestigungen im sächsischen Vogtland“ zu den Öffnungszeiten des Museums besucht werden.
Die ersten Burgen des 12. Jahrhunderts entstanden im Zuge des Landesausbaus und waren schlicht: künstlich aufgeschüttete, runde Erdhügel von 20 bis 25 Metern Durchmesser, umgeben von Graben und Wall. Auf ihrer Spitze erhob sich vermutlich ein turmartiger Holz- oder Fachwerkbau, Stein wurde erst im 13. Jahrhundert zum prägenden Baumaterial. Mehr als die Hälfte der Burgen im Vogtland sind solche unscheinbaren Erdhügelanlagen. Sie waren keine repräsentativen Herrschaftssitze, sondern funktionale Stützpunkte: Orte zur Sicherung von Besitz und Rechten sowie zur Kontrolle der Verkehrswege, die das Vogtland durchzogen. Die Erforschung der Vielfalt setzte um 1900 ein.
In der Ausstellung gibt es Wissenswertes über die Burgen, Schlösser und deren Ruinen in Plauen, Mylau, Voigtsberg, Elsterberg, Wiedersberg, Liebau, Schöneck, Rodewisch, Falkenstein, Mechelgrün und Auerbach zu erfahren.
Ein Besuch ist zu den regulären Öffnungszeiten des Vogtlandmuseums (Dienstag bis Sonntag: 10:00 – 17:00 Uhr) zum üblichen Eintrittspreis möglich. Alle Informationen unter www.vogtlandmuseum-plauen.de

Redaktion
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Vogtkandmuseum: Ausstellung über Burgen im Vogtland gewährt Einblicke
