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Eine Sommernacht wie sie heißer kaum sein könnte, geöffnete Museen, Musik und Kunst an außergewöhnlichen Orten – die 19. Plauener Nacht der Muse(e)n zeigte am Freitag einmal mehr, warum sie zu den kulturellen Höhepunkten des Jahres zählt. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, bis tief in die Nacht die vielfältige Kulturlandschaft der Spitzenstadt zu entdecken.
An insgesamt 18 Veranstaltungsorten erwartete die Gäste ein abwechslungsreiches Programm mit rund 60 Angeboten. Von Ausstellungen über Führungen und Vorträge bis hin zu Live-Musik und besonderen Mitmachaktionen bot der Abend für nahezu jeden Geschmack das passende Erlebnis.
Angenehme Abkühlung lockte Besucher ins Luftschutzmuseum
Besonders gefragt waren durch die Hitze Orte mit angenehmen Temperaturen. Das Luftschutzmuseum und das Konventgebäude gehörten zu den beliebtesten Stationen. Das Luftschutzmuseum verzeichnete nach eigenen Angaben sogar einen Besucherrekord – nicht zuletzt wegen der willkommenen Abkühlung in den unterirdischen Räumen.
Rund 2400 Eintrittsbändchen wurden bereits vorher verkauft, im Vorjahr waren es noch 2700. Weitere 1600 Menschen entschieden sich spontan und kauften ihre Eintrittsbändchen an der Abendkasse. Im Vergleich zum Vorjahr (2300 Abendkassen-Tickets) lag die Gesamtbesucherzahl damit etwas niedriger.



Volle Gassen zwischen 21 und Mitternacht
Den größten Besucherandrang verzeichneten die Veranstaltenden zwischen 21 und 24 Uhr. Während die Museen gut besucht waren, profitierten insbesondere die Getränkestände von den hochsommerlichen Temperaturen und sorgten für eine angenehme Erfrischung während der langen Kulturnacht.
Der Altmarkt war in diesem Jahr wieder stärker in die Museumsnacht eingebunden. Von 18 bis 22 Uhr sorgte Amanda Fietz, Teilnehmerin des Gesangswettbewerbs „Die Stimme Mitteldeutschlands“, mit ihrem Live-Auftritt für musikalische Unterhaltung.
Im Anschluss begeisterte die Firma LSD LaserShowDesign die Besucher mit einem außergewöhnlichen „Gewittertunnel“. Lichtblitze und Donnereffekte machten den Weg durch die Installation zu einem besonderen Erlebnis und sorgten für staunende Gesichter.



Nach Einschätzung des Kulturreferats überwog am Ende die positive Bilanz. Hardy Herold vom Kulturreferat erklärt: „Trotz der Hitze herrschte eine sehr gute Stimmung in der Stadt. Es waren zwar weniger Menschen als in den Vorjahren unterwegs, dafür erreichte uns wiederum als Feedback der Besucher, dass die Einrichtungen weniger voll waren und es somit gemütlicher war.“

Redaktion
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Plauener Nacht der Muse(e)n: 18 Veranstaltungsorte, Hitze und beste Stimmung
