Nachrichten VogtlandAdventskalendertür Nr. 16 : Für Anni Perka gab es schon früh immer nur die Bühne als Ziel

Zu gewinnen gibt es heute 2×1 Album von Anni Perka!

Aufgewachsen in Hamburg und ausgebildet an der renommierten Stage School, stand Anni Perka schon früh im Rampenlicht. Bereits während ihrer Musical-Ausbildung arbeitete sie als Werbesprecherin und begeisterte als Helene-Fischer-Double mit bis zu 200 Live-Auftritten pro Jahr. Schon als Kind sammelte sie erste Bühnenerfahrungen. Vor zehn Jahren erschien ihr Debütalbum. Etwas mehr Einblick in ihre Karriere und das bevorstehende Weihnachtsfest gibt die Künstlerin im Interview:

Gab es einen Moment, in dem du realisiert hast: „Ich will mein Leben der Musik widmen“?

Schon im Kindesalter habe ich gemerkt, dass ich auf die Bühne will. Ob in der Schule der Schulchor, im Urlaub die Karaoke Bar oder später dann nach der Schule die Musicalausbildung. Es gab immer nur die Bühne für mich. Ich verfolge eigentlich schon mein ganzes Leben lang ein Ziel und nur eine Richtung – Musik.

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Wenn du einen Song aus deiner bisherigen Karriere noch einmal komplett neu aufnehmen könntest, welcher wäre das und warum?

Oh, das ist ganz einfach und ich habe auch schon ernsthaft darüber nachgedacht. Das wäre meine erste Single „Tanz auf dem Vulkan“. Mit diesem Titel hat alles bei mir angefangen und er gehört auch heute, zehn Jahre später, noch zu jedem Auftritt von mir dazu. Der Song ist einfach zeitlos und viele Menschen verbinden mich auch mit dem Titel. Wahrscheinlich auch, weil sie sich noch an meinen Auftritt bei Florian Silbereisen erinnern.

Welche Rolle spielt das Publikum für dich – treibst du die Energie der Show oder wirst du von ihr getragen?

Das ist eine schwere Frage, denn manchmal ist es schon so, dass man auch selbst die tragende Energie auf der Bühne ist. Jeder Auftritt ist anders. Man darf nicht immer erwarten, dass alle Leute nur für dich und zum Mitsingen und Abfeiern da sind. Es gibt auch manchmal Auftritte, bei denen das Publikum einfach nur tanzen möchte und die Musik auf eine andere Art genießt. Für mich ist es jedes Mal aufs Neue ein Nervenkitzel, kurz bevor man auf die Bühne geht. Eine gewisse Aufregung. Das Publikum ist dabei das Wichtigste für mich, denn ich liebe es mit den Menschen zu interagieren und natürlich auch die Reaktionen zu beobachten.

Wie gehst du mit Druck oder Lampenfieber um?

Mit Lampenfieber kann man nicht umgehen. Es ist einfach da, und bei mir eher ein kribbelndes Gefühl der Vorfreude. Und wenn jemand behauptet, das gibt es bei ihm nicht, ist er vielleicht nicht mit 100% bei der Sache. Ich finde ein gewisses Gefühl der Aufregung gehört einfach dazu. Direkt nach dem ersten Titel ist das Lampenfieber dann bei mir verschwunden.

Dein neues Album „Es fängt grad erst an“ klingt nach einem Neustart – was bedeutet dieser Titel für dich persönlich?

Ganz genau, das ganze Album ist von diesem Thema Neuanfang geprägt, aber auch die zwei zentralen Themen Hoffnung und Mut ziehen sich wie ein roter Faden durch das Album. Ich bin zwar schon zehn Jahre im Schlagergeschäft, trotzdem habe ich das Gefühl „es fängt grad erst an“. Es ist wie im normalen Leben, mal fällt man hin, mal schließt sich eine Tür. Wichtig ist nur, dass man erkennt, dass man immer wieder aufstehen muss und dass sich irgendwo und irgendwie immer eine neue Tür öffnet.

Gibt es Genres außerhalb des Schlagers, die dich inspirieren oder die du gern mal ausprobieren würdest?

Früher habe ich immer sehr gerne Songs von Christina Aguilera oder Britney Spears gehört und auch gecovert. Auch heute noch liebe ich den R’n’B. Und ich würde super gerne mal so richtig in die Welt des Musicals eintauchen. Schließlich habe ich ja auch eine dreijährige Musicalausbildung absolviert.

Wie wichtig ist dir Weihnachten?

Weihnachten ist mir super wichtig. Vor allem hab ich das Glück, dass ich dieses Fest wirklich immer mit der gesamten Familie verbringen darf, was schon längst keine Selbstverständlichkeit mehr ist. Es ist eine besondere Zeit im Kreise der Familie, in der man zusammenkommt, alte Geschichten erzählt, es werden alte Videos und Fotos aus der Kindheit geschaut, Spiele gespielt und natürlich laufen auch Weihnachtsfilme. Ich finde, man fühlt sich jedes Jahr aufs Neue einfach wieder richtig wie ein „Kind“. Und das ist echt schön, dass dieses Gefühl nie vorbei geht.

Gibt es spezielle Bräuche bei dir zu Hause?

Da meine Familie aus Polen kommt, haben wir da natürlich so einige Bräuche. Vor dem Essen teilen wir Oblaten und schenken uns gegenseitig alle guten Wünsche für das nächste Jahr. Beim Essen achten wir darauf, dass wir zwölf Gerichte auf dem Tisch haben, aufgrund der zwölf Apostel. Ein sehr schöner Brauch ist auch, dass wir immer ein extra Gedeck am Tisch haben, falls ein Bedürftiger an der Tür anklopft. Die Kleinsten in der Familie, in diesem Fall meine Nichten, dürfen dann immer die Geschenke vorlesen und verteilen und tragen davor meistens erst ein Gedicht oder ein Lied vor, so wie wir das schon damals gemacht haben, als ich selbst noch klein war.

Nachgefragt bei…Anni Perka
Lieblingsessen: Pasta
Lieblingsmusik: Ed Sheeran
Lieblingswort: tatsächlich
Lieblingsort: Spanien
Lieblingsmoment: …mein erster TV-Auftritt bei Florian Silbereisen
Adventskalender-Verlosung:
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Der Vogtlandstreicher.de verlost 2×1 Album “Es fängt grad erst an” von Anni Perka.

Teilnahmeberechtigt sind Personen ab 18 Jahren. Das Gewinnspiel läuft vom 16. Dezember 2025 bis zum 18. Dezember 2025 um 0 Uhr.

Die Teilnahme erfolgt per E-Mail mit Angabe von Name und Wohnort an stephanie@vogtlandstreicher.de mit dem Betreff „Anni“. Unter allen Einsendungen wird ausgelost und die Gewinner werden bis spätestens 19. Dezember per E-Mail informiert. Die Teilnahmedaten werden nur für die Dauer des Gewinnspiels gespeichert und anschließend gelöscht. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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