Titelfoto: SVV Plauen – Das Spiel der Plauener gegen Uerdingen
In einem nervenaufreibenden Pokal-Krimi unterlagen die Wasserballer des SVV Plauen dem SV Bayer Uerdingen denkbar knapp mit 15:16 (3:3, 4:5, 3:3, 3:2, 2:3) nach dem Fünf-Meter-Schießen. Vor einer lautstarken Kulisse im Plauener Stadtbad lieferten die Vogtländer ein hart umkämpftes Duell und bewiesen in der Schlussphase mit einer beeindruckenden Aufholjagd großen Kampfgeist. Doch trotz aller Anstrengungen und einer starken Teamleistung sollte es am Ende nicht ganz reichen. „Wir haben alles gegeben, uns zurück gekämpft und bis zur letzten Sekunde an den Sieg geglaubt“, resümierte Trainer Maik Bielefeld nach der bitteren Niederlage im entscheidenden Shootout.
Starker Start trotz Ausfälle: Plauener übernehmen Führung
Zunächst schien für die Plauener alles nach Plan zu laufen: Trotz des erneuten Ausfalls von drei wichtigen Leistungsträgern gingen sie bereits nach wenigen Spielminuten in Führung. In einem Kopf-an-Kopf-Rennen auf hohem Niveau wechselten sich Führung und Ausgleich nahezu im Minutentakt ab. Mitte des dritten Viertels übernahm der SV Bayer Uerdingen schließlich die Führung. Doch die Plauener hielten weiter mit großer Entschlossenheit dagegen.
Dramatik im Stadtbad: Aufholjagd und Entscheidung im Fünf-Meter-Schießen
Starke Momente der Uerdinger sorgten dennoch dafür, dass Plauen rund drei Minuten vor Schluss mit drei Treffern zurücklag, was eine denkbar schwierige Ausgangssituation darstellte. Die Vogtländer starteten eine packende Aufholjagd und schafften es tatsächlich, die Partie in den letzten Minuten auf ein Unentschieden zu drehen.
Da es im Pokal kein Unentschieden geben kann, ging es in ein Fünf-Meter-Schießen – eine Entscheidung, die stets mit einem Quäntchen Glück verbunden ist. „Das Shootout ist eine nervenaufreibende Sache, und dieses Mal konnten wir es leider nicht für uns entscheiden“, kommentierte Bielefeld abschließend.
Am 9. September geht es für ein Doppelspielwochenende nach Stuttgart.
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