Schlager, Manege und große Gefühle: Ramon Roselly mit „Der Zirkus meines Lebens“ in Zwickau

Funkelnde Lichter unter der hohen Kuppel: Am Freitag und Samstag verwandelte Ramon Roselly das Zirkuszelt auf dem Platz der Völkerfreundschaft in Zwickau in eine klingende Manege der Emotionen. Seine Show „Der Zirkus meines Lebens“ wurde hier nicht nur gespielt – sie wurde gelebt. Zwei Abende lang füllten Menschen das Zelt, viele davon langjährige Fans, schon seit Rosellys Durchbruch bei Deutschland sucht den Superstar. In diesem besonderen Ambiente ließ sich das Publikum mitreißen.

Mitten in der Manege stand die siebenköpfige Band samt Backgroundchor – Musikerinnen und Musiker, die sonst Howard Carpendale begleiten. Diese Qualität war hör- und spürbar: warmer Sound, präzise Arrangements und eine Dynamik, die das Zirkuszelt mühelos füllte. Über allem schwebte Rosellys Stimme.

Zirkus als Lebensgefühl

Der Zirkus ist sein Zuhause – und genau das verlieh der Show ihre besondere Authentizität. Während er sang, verzauberten Artisten mit eindrucksvollen Darbietungen: Kraft, Balance und Eleganz verbanden sich mit Musik zu einem Gesamtbild, das mehr war als ein Konzert. Es war eine Erzählung – von Herkunft, Familie und dem Weg auf die Bühne. Im Dezember führte Ramon Roselly gemeinsam mit seiner Frau Lorena durch das Weihnachtszirkusprogramm im selben Zelt.

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Überraschungsgast aus den Zuschauerreihen

Mitten aus dem Publikum trat ein weiterer Showgast in die Manege: Mark Keller. Gemeinsam sangen Keller und Roselly mehrere Titel – getragen von sichtbarer Freundschaft. Kennengelernt hatten sich beide einst bei einer Fernsehshow, geblieben ist eine Verbindung, die nicht nur auf der Bühne mühelos funktionierte. Da Keller ab diesem Jahr mit Orchester auf Tour geht, lag der gemeinsame Auftritt nahe. Humorvoll, locker und publikumsnah füllten sie die Minuten – sehr zur Begeisterung der zahlreichen Fans beider Künstler, von denen viele weite Wege auf sich genommen hatten.

Ramon Roselly ging mehrfach durch die Reihen und hielt das Mikrofon ins Publikum – textsichere Stimmen antworteten. Mitsingalarm herrschte ohnehin. Auf den Plätzen sitzend hielt es die meisten Zuschauerinnen und Zuschauer kaum.

Hits, Erinnerungen und neue Lieblingsmomente

Musikalisch spannte Roselly einen weiten Bogen. Bekannte Coversongs sorgten für kollektive Erinnerungen – von „Mandy“ bis „Tränen lügen nicht“. Seine eigenen Titel durften selbstverständlich nicht fehlen: „Bella Vita“ und „Ich freu mich so auf dich“ wurden vom Publikum begeistert aufgenommen und vielfach mitgesungen. Die Minusgrade draußen spürte für die rund zwei Stunden unter dem Zeltdach niemand.

Interview: Ramon Roselly ist mittendrin – im “Zirkus seines Lebens”

Interview: Mark Keller: Der richtige Zeitpunkt für das Album seines Lebens

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