Heute beginnen die Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina d’Ampezzo – und wir begleiten sie mit einer Serie, die für unsere Leserinnen und Leser besonders nah dran ist: jeden Tag ein Porträt, jeden Tag ein Gesicht aus Sachsen oder einer angrenzenden Wintersportregion.
Der Fokus liegt auf den Lebensläufen der Athletinnen und Athleten: Wo sie herkommen, wie ihre sportlichen Wege begonnen haben, welche Stationen sie geprägt haben – und wann genau ihre Wettkämpfe stattfinden. Die Spiele laufen vom 6. bis 22. Februar 2026 und verteilen sich auf mehrere Wettkampforte in Norditalien.
Eine Serie über Wege, nicht nur über Medaillen
Olympische Spiele sind für viele Menschen ein Fernseh- oder Streaming-Ereignis. Man sieht ein Rennen, einen Sprung, eine Entscheidung – doch hinter jedem Start steht eine Geschichte, die meist weit vor den großen Arenen beginnt.
Viele der Athletinnen und Athleten, die wir in dieser Serie vorstellen, stammen aus Orten, die man bei uns kennt. Aus dem Erzgebirge, aus Westsachsen, aus dem Vogtland oder aus dem angrenzenden Oberfranken. Oft sind es keine riesigen Trainingszentren, sondern Vereinsheime, Schanzen, Loipen, Eisbahnen – und vor allem Menschen, die den Wintersport über Generationen getragen haben.
In diesen Strukturen entsteht der Leistungssport oft leise: Ein Kind steht zum ersten Mal auf Skiern oder Schlittschuhen, ein Trainer erkennt ein Talent, die Familie fährt am Wochenende zu Wettkämpfen. Aus regionalen Rennen werden Landesmeisterschaften, aus Landesmeisterschaften werden internationale Starts, und irgendwann steht ein Name in der olympischen Startliste.
Wintersport als Teil der regionalen Identität
Das Erzgebirge mit Oberwiesenthal, Altenberg oder Klingenthal ist seit Jahrzehnten eine der wichtigsten Wintersportlandschaften Deutschlands. Hier wurden Weltmeister, Olympiasieger und Weltcup-Seriensieger ausgebildet.
Für die Menschen vor Ort sind Namen aus dem Wintersport oft keine fernen Stars, sondern ehemalige Vereinskameraden, Nachbarn oder Mitschüler. Genau deshalb haben Olympische Spiele hier eine andere Bedeutung.

Die Spiele von Mailand und Cortina 2026
Die Winterspiele 2026 verbinden Stadt und Alpen. Während einige Wettbewerbe in oder nahe Mailand stattfinden, liegen andere Austragungsorte in klassischen Wintersportregionen wie Cortina d’Ampezzo oder im Trentino.

Insgesamt treten Athletinnen und Athleten aus aller Welt in mehreren hundert Entscheidungen an. Für viele ist es der Höhepunkt einer vierjährigen Vorbereitung – für manche sogar der Höhepunkt ihrer gesamten Karriere.
Offizielles Programm der Spiele
Den vollständigen Zeitplan mit allen Wettbewerben, Startzeiten und Entscheidungen gibt es im offiziellen Kalender der Spiele:
https://www.olympics.com/en/milano-cortina-2026/schedule

Jeden Tag ein Gesicht aus der Region
Unsere Serie folgt dem Rhythmus der Spiele. An jedem Wettkampftag stellen wir einen Athleten oder eine Athletin vor, deren Wettbewerb gerade ansteht oder kurz bevorsteht.
Der Sinn der Serie schnell erklärt:
- Kurz nachlesen, wer startet.
- Uhrzeit merken.
- Wettkampf verfolgen.
Olympische Spiele sind nur alle vier Jahre. Für viele Athletinnen und Athleten ist es vielleicht die einzige Chance ihres Lebens. Und wenn jemand aus der eigenen Region an der Startlinie steht, lohnt es sich vielleicht auch ein wenig mitzufiebern.
Nach 20 Jahren Krieg, Krise und dem großen Ganzen journalistisch in das beschauliche Vogtland gewechselt. Ein Momentesammler und Geschichtenerzähler. Neugierig, nahe an den Menschen und manchmal ein bisschen frech. :) Autorenprofil/Vita
Olympia 2026 – unsere Athleten: Wir begleitet die Winterspiele mit einer täglichen Porträtserie
