Felix Maly startet bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Mailand und Cortina d’Ampezzo für Deutschland im Eisschnelllauf. Geboren wurde er am 3. Mai 1994 in Werdau. Seine ersten Schritte auf dem Eis machte er als Kind. Heute steht für ihn die Entscheidung in der Teamverfolgung auf dem Programm.

Infobox: Felix Maly bei Olympia 2026
Name: Felix Maly
Geboren: 3. Mai 1994, Werdau
Sportart: Eisschnelllauf
Wohnort: Erfurt
Verein: ESC Erfurt
Olympische Wettbewerbe: 5000 Meter, Massenstart, Teamverfolgung
Facebook: https://www.facebook.com/p/Felix-Maly-Sportler-100066459614226/
Instagram: https://www.instagram.com/felix_maly/
X: https://x.com/maly_felix
TikTok: https://www.tiktok.com/@malyathletics
Wettkampftermine (MEZ)
5000 Meter (Männer)
Sonntag, 8. Februar 2026, 16:00 Uhr – Finaldurchgang
Ergebnis: 16. Platz (6:21,42 Minuten)
Teamverfolgung (Männer)
Sonntag, 15. Februar 2026, 16:00 Uhr – Viertelfinale
Dienstag, 17. Februar 2026, ab 14:30 Uhr – Halbfinale und Finalrennen
Massenstart (Männer)
Samstag, 21. Februar 2026, 15:00 Uhr – Halbfinale
Samstag, 21. Februar 2026, 16:40 Uhr – Finale
Frühe Jahre und Einstieg in den Eisschnelllauf
Bereits als Kind begann Maly mit dem Eisschnelllauf und nahm im Winter 2002/03 an ersten Nachwuchswettkämpfen teil. Der Sport lag in der Familie: Vater Thomas war später Eisschnelllauf-Trainer in Crimmitschau, Mutter Antje gehörte als Sportschülerin zum leistungsorientierten Nachwuchs und stand bei einer DDR-Spartakiade auf dem Podest.
Schon im Nachwuchsbereich zeigte sich seine Ausdauerstärke. Während andere Athleten sich auf Sprintdistanzen spezialisierten, entwickelte sich Maly früh zu einem Läufer für die langen Strecken, bei denen Rhythmus, Kraft und Konstanz über viele Runden entscheiden.
Entwicklung im Nachwuchs- und Juniorenbereich
Über die regionalen Strukturen führte sein Weg in den nationalen Nachwuchsbereich. Dort sammelte er Erfahrung auf deutschen Meisterschaften und internationalen Juniorenrennen. Schritt für Schritt etablierte er sich als Athlet für die 5000 Meter und 10.000 Meter, dazu kamen Einsätze im Massenstart und in der Teamverfolgung.
Mit zunehmender Erfahrung wechselte er an den Leistungsstandort Erfurt und startete dort für den ESC Erfurt. Gleichzeitig wurde er Teil der Sportfördergruppe der Thüringer Polizei, wodurch sich Training und Beruf miteinander verbinden ließen.
Schritt in den Weltcup
Im Erwachsenenbereich gelang ihm der Übergang in den internationalen Wettbewerb. Maly startete regelmäßig im Weltcup und arbeitete sich in den Distanzrennen nach vorn. Seine Stärken lagen vor allem in den langen Läufen und im taktisch geprägten Massenstart.
Nationale Titel und Olympia-Qualifikation
Die Saison 2025/26 begann für Maly mit nationalen Erfolgen und starken Resultaten im Weltcup, die ihm die Qualifikation für die Olympia 2026 einbrachten.
In Mailand und Cortina gehört er zum deutschen Aufgebot auf den langen Strecken sowie im Massenstart und in der Teamverfolgung. Über die 5000 Meter der Männer belegte er am 8. Februar 2026 mit einer Zeit von 6:21,42 Minuten den 16. Platz im olympischen Feld. Heute folgt der nächste Einsatz in der Teamverfolgung, bei der drei Läufer gemeinsam antreten und die Zeit des dritten Fahrers gewertet wird.
Leben neben dem Leistungssport
Nach eigenen Angaben verbringt er privat vor allem Zeit mit seiner Frau und dem gemeinsamen Hund – ein ruhiger Gegenpol zum Trainings- und Wettkampfalltag, der von Reisen und intensiven Belastungen geprägt ist.
Nach 20 Jahren Krieg, Krise und dem großen Ganzen journalistisch in das beschauliche Vogtland gewechselt. Ein Momentesammler und Geschichtenerzähler. Neugierig, nahe an den Menschen und manchmal ein bisschen frech. :) Autorenprofil/Vita
Olympia 2026 – unsere Athleten: Felix Maly aus Werdau heute in der Teamverfolgung
