Mark Keller: Der richtige Zeitpunkt für das Album seines Lebens

Titelfoto: Azzato
Drei Dinge ziehen sich wie ein roter Faden durch das Leben und Wirken von Mark Keller: die Liebe zu alten Filmen, die Leidenschaft für die Musik von damals und die Auseinandersetzung mit Glück in all seinen Facetten.

Vor wenigen Wochen wurde im Vogtland ein großer Teil seines neuen Albums produziert. In Greiz fanden Anfang Februar die finalen Aufnahmen mit der Vogtland Philharmonie statt. Evergreens treffen auf Welthits und weit über ein Dutzend persönliche Favoriten. Wenn Mark Keller und sein angestammtes Produzenten- und Songwriting-Team (u.a. Alex Wende, René Möckel) die perfekte Mischung aus Swing-Jazz und Pop-Sound immer wieder neu ausloten und dafür durchweg auf satten, symphonischen Orchestersound setzen.

„Schon an meinem 2023er Album war René Möckel im Studio in Lengenfeld beteiligt und so kam es jetzt – für das Album meines Lebens im Übrigen – wieder zu einer Zusammenarbeit“, begründet Keller.

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Veröffentlichung und erste Single-Auskopplungen

Am 2. Mai erscheint „Songs Of My Life“. Zuvor soll es drei Single-Auskopplungen geben. „Don’t Let Me Be Misunderstood“ wurde heute veröffentlicht. Zwei weitere sollen im April folgen.

„Ich liebe dieses Album so sehr. Diese 16 Titel sind ganz wichtig für mich“, schwärmt der Künstler. „60 Sommer“ beispielsweise sei passend zu seinem 60. Geburtstag im Mai. Viele Titel haben ihn in der Kindheit und Jugend begleitet.

Die Karriere von Mark Keller

Mark Keller wurde in Überlingen am Bodensee geboren. Nach einer Ausbildung zum Kfz-Mechaniker studierte er Mitte der 80er-Jahre drei Semester lang an der Freiburger Schauspielschule, bevor er zum Wehrdienst eingezogen wurde. Dort ging er seiner Musikleidenschaft nach und arbeitete drei Jahre lang als Leadsänger der Big Band.

Nach seinem Auftritt in der Show von Rudi Carrell im Jahr 1989 richtete sich auch die mediale Aufmerksamkeit auf ihn. Die Folge war die Hauptrolle in der SerieSterne des Südens“. Begleitend dazu erschien 1992 auch ein Album. Von da an sei die Musik in den Hintergrund getreten. Tatort-Folgen, Fernsehfilme und „Alarm für Cobra 11“ folgten. Seit 2008 spielt er Dr. Alexander Kahnweiler in der ZDF-SerieDer Bergdoktor“.

Aktuell stehen neue Dreharbeiten bevor. Aber auch andere Filmprojekte und vor allem Show-Auftritte füllen den Kalender in diesem und auch nächsten Jahr.

Mark Kellers Verbindung zur Musik

„Eigentlich hat ja alles mit Musik angefangen, obwohl ich schon früh den Wunsch hatte, dass ich zum Film möchte. Doch die Art Musik, die ich machen wollte, die mochte damals niemand mit mir produzieren“, erinnert er sich.

Im Grunde aber lebt er den Traum seiner Mutter. Wenige Monate nach seiner Geburt ist sie verstorben. Er wuchs bei der Oma auf, die ihm erzählte, dass Schauspiel der Traum seiner Mutter gewesen sei. Er beschäftigte sich deswegen früh damit.

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Glück als zentrales Thema in seinem Leben

Kleines Glück, großes Glück, Glück im Unglück und unverhofftes Glück – ein Thema, das ihn nicht loslässt. Und so bekam nicht nur sein Buch den Titel „Über Glück“, sondern auch das Album 2023 heißt „Mein kleines Glück“.

Und genau das legt er auf die verschiedenen Bereiche seines Lebens – privat und beruflich. Und will das, solange es möglich ist, mit voller Energie weiterleben.

Für das neue Album wünscht er sich eine Tour. Darüber werde gerade gesprochen. Dabei ist eine Sache sicher, diese Lieder, die ihm so wichtig sind, möchte er unbedingt live performen. Im Übrigen singt er in deutscher und englischer Sprache gleichermaßen gerne.

Nachgefragt bei…Mark Keller
Lieblingsessen: Wiener Schnitzel
Lieblingsmusik: Enjio Morricone
Lieblingswort: Danke
Lieblingsort: Überlingen am Bodensee
Lieblingsmoment: … mit der Familie

Mehr über Mark Keller HIER sowie zur Vorbestellung des neuen Albums HIER.

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