Nachrichten VogtlandWasserball: SVV Plauen beim Orca-Cup im Härtetest gegen drei Erstligisten

Titelbild: SVV Plauen
Für die Herrenmannschaft des SVV Plauen ging es beim Orca-Cup weniger um Ergebnisse als um die eigene Entwicklung. Mit dem angehenden Europapokal-Teilnehmer SV Cannstatt, der SG Neukölln und den gastgebenden Potsdam Orcas warteten gleich drei Erstligisten auf die Vogtländer. Unter diesen Bedingungen wollte der neue Cheftrainer Gergö Kovacs sehen, wie seine Mannschaft taktische Vorgaben umsetzt und auf Rückschläge reagiert. „Wir haben diese Herausforderung bewusst gesucht. Solche Spiele zeigen uns sehr deutlich, woran wir noch arbeiten müssen und was bereits funktioniert“, erklärt Kovacs.

Die erste Begegnung am Samstagmorgen begann für die Plauener holprig. Gegen den spielstarken SV Cannstatt gelang es zunächst nicht, die eigenen Vorhaben auf das Wasser zu bringen. Im weiteren Verlauf stabilisierte sich der SVV jedoch und setzte seine Aufgaben mit zunehmender Sicherheit um.

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An der deutlichen 7:18-Niederlage änderte das nichts. Für Kovacs zählte dennoch auch die Reaktion seiner Spieler: „Nach dem schwierigen Beginn haben wir uns gefangen und unsere Aufgaben besser erfüllt. Mit dieser Reaktion war ich zufrieden.“

SG Neukölln setzt die Plauener Wasserballer unter Druck

Deutlich schwieriger verlief die anschließende Partie gegen die SG Neukölln. Die Berliner bestimmten von Beginn an das Tempo und stellten die konditionell unterlegenen Vogtländer vor große Probleme. Mit einer Mischung aus erfahrenen Herrenspielern und zahlreichen Jugendnationalspielern ließ Neukölln dem SVV kaum Raum, seine taktischen Vorgaben umzusetzen.

Das 4:25 fiel entsprechend deutlich aus. Auch der Plauener Trainer fand anschließend klare Worte: „Dass Neukölln uns überlegen ist, war uns vorher bewusst. Trotzdem können wir mit unserem Auftreten in diesem Spiel nicht zufrieden sein. Wir haben zu wenig von dem umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten.“

Leistungssteigerung gegen die Potsdam Orcas

Zum Abschluss am Sonntag war deshalb eine Reaktion gefragt. Gegen die Potsdam Orcas bündelten die Plauener noch einmal ihre Kräfte und zeigten einen deutlich geschlosseneren Auftritt. Sie spielten diszipliniert zusammen, korrigierten Fehler vom Vortag und hielten gegen die starken Gastgeber gut dagegen.

Trotz der 11:15-Niederlage überwog nach dieser Partie die Zufriedenheit. „Gegen Potsdam haben wir die Reaktion gezeigt, die ich mir gewünscht habe. Die Mannschaft hat geschlossen gearbeitet und bewiesen, dass sie Dinge schnell verbessern kann“, lobt Kovacs.

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Wertvolle Erkenntnisse für die Saisonvorbereitung

Ohne Sieg, aber mit konkreten Ansatzpunkten für das weitere Training kehrte der SVV Plauen ins Vogtland zurück. Abgesehen vom Auftritt gegen Neukölln zieht Kovacs ein positives Fazit des Vorbereitungsturniers: „Dieses Wochenende war fordernd, aber sehr wertvoll. Darauf können wir in der Vorbereitung aufbauen.“ Besonders die Leistungssteigerung gegen Potsdam gibt der Mannschaft Rückenwind. Nun gilt es, die Erfahrungen aus den Begegnungen mit den drei Erstligisten im Training aufzugreifen und die gezeigten Fortschritte zu festigen.

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