Titelfoto: SVV Plauen
Vor gut gefüllten Rängen im Stadtbad Plauen bezwangen die Vogtländer die SpVg Laatzen mit 18:13 (3:5, 5:2, 4:1, 6:5) und knüpften damit an das Resultat aus dem Hinspiel an. Trotz des klaren Endstands entwickelte sich zunächst eine Partie auf Augenhöhe, die den Zuschauern Spannung bis in die zweite Spielhälfte bot.
Der Start verlief aus Plauener Sicht holprig. Die Gastgeber fanden nur langsam in ihren Rhythmus, insbesondere in der Anfangsphase fehlte die gewohnte Sicherheit im Spielaufbau. Diese Unsicherheiten nutzte die SpVg Laatzen konsequent und erarbeitete sich im ersten Viertel sogar eine knappe Führung.
In der ersten Unterbrechung folgte jedoch die Wende: Die Vogtländer stellten sich taktisch neu ein, passten ihre Spielweise an und übernahmen bereits im zweiten Abschnitt wieder die Initiative. Mit zunehmender Stabilität gelang es dem SVV Plauen, die Führung zurückzuholen und sie anschließend Schritt für Schritt auszubauen – ohne diese im weiteren Verlauf noch einmal aus der Hand zu geben.
Treffsichere Offensive im Wasserball Plauen: Bolman und Fucke setzen Akzente
Vor allem in der Offensive präsentierten sich mehrere Akteure äußerst effektiv. Top-Torschütze Laurence Bolman überzeugte mit hoher Abschlussquote, während Lorenzo Fucke mit wichtigen Treffern und großem Einsatz später zum Spieler des Tages avancierte.
Auch von den Rängen kam spürbarer Rückenwind: Die Fans sorgten für eine lautstarke Atmosphäre im Stadtbad Plauen und pushten ihr Team immer wieder nach vorn. Trainer Robin Seemann zeigte sich nach der Partie begeistert: „Die Stimmung im Stadtbad war überragend. Genau solche Spiele brauchen wir, um unser Potenzial abzurufen“. Insgesamt zog der Coach ein positives Fazit. Gerade im Bereich der Defensive sowie bei der Chancenverwertung sieht er aber noch Reserven. Bereits am kommenden Wochenende steht mit der Partie gegen den SC Neustadt die nächste Herausforderung in Plauen an.

Redaktion
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Wasserball Bundesliga: Vogtländer schlagen SpVg Laatzen mit 18:13
