Titelfoto: Stadt Plauen – Mit Kreide wurde der Segen an die Türrahmen geschrieben.
Am 7. Januar 2025 war das Plauener Rathaus Schauplatz eines besonderen Ereignisses: Die fünf Sternsinger Alojs, Christian, Mirjam, Josua und Rebekka aus der Katholischen Pfarrei Herz Jesu brachten den traditionellen Segen der Sternsinger ins Gebäude und machten dabei auch Halt in den Amtszimmern von Oberbürgermeister Steffen Zenner und Bürgermeister Tobias Kämpf.
Gesang im Foyer des Rathauses eröffnet die Aktion
Die Gruppe eröffnete ihren Besuch mit einem Lied im Foyer des Rathauses. Mit ihrer Botschaft und den traditionellen Gewändern zogen sie die Aufmerksamkeit der Anwesenden auf sich. Diese Aktion bildete den Auftakt zu ihrer Segensmission in den Amtsräumen.

Segensworte und Kreidezeichen: Die Tradition der Sternsinger
Vor den Bürgermeister-Büros schrieben die Sternsinger den Segen “20+C+M+B+25” mit Kreide an die Türrahmen. Diese Segensformel steht für “Christus mansionem benedicat”, was übersetzt bedeutet: “Christus segne dieses Haus”. Zugleich erinnern die Buchstaben an die Heiligen Drei Könige Caspar, Melchior und Balthasar, die der Tradition zufolge Jesus Christus nach seiner Geburt besuchten.
Unterstützung durch Spenden
Die beiden Stadtvertreter würdigten den Einsatz nicht nur mit herzlichem Dank, sondern unterstützten auch ihre Sammelaktion für wohltätige Zwecke mit einer Spende. Die jährliche Sternsinger-Aktion ist eine fest verankerte Tradition der katholischen Kirche.
Seit zwei Jahrzehnten journalistisch unterwegs – mit offenen Ohren, kritischem Blick und Freude an Sprache. Im Vogtland verwurzelt, weit darüber hinaus neugierig. Ihr Fokus liegt auf Kunst und Kultur sowie den Menschen dahinter. Unvoreingenommen im Gespräch, differenziert im Urteil, mit Gespür für Zwischentöne und der Freude daran, andere für Neues zu begeistern.
Sternsinger sind unterwegs und schreiben die Segensformel an Türen

