Titelfoto: Stadt Plauen – Oberbürgermeister Steffen Zenner (vorn links) und Bürgermeister Tobias Kämpf (vorn rechts) empfingen die Sternsinger der Katholischen Pfarrei Herz Jesu im Rathausfoyer
Die Sternsinger der Katholischen Pfarrei Herz Jesu setzten ihre traditionelle Segensaktion fort und machten dabei gestern auch vor dem Verwaltungssitz der Stadt nicht halt. Mit Gesang und Segenszeichen erinnerten sie an den christlichen Hintergrund des Dreikönigsfestes und verbanden diesen mit einem wichtigen sozialen Anliegen.
Die sieben Kinder und Jugendlichen Clara, Gabriel, Rebekka, Lukas, Mirjam, Johanna und Josua zogen am Dreikönigstag in das Plauener Rathaus ein. Zunächst erfüllten sie das Foyer mit ihren Liedern, bevor sie anschließend die Amtsräume von Oberbürgermeister Steffen Zenner und Bürgermeister Tobias Kämpf aufsuchten.
Dort brachten sie den traditionellen Rathaussegen an: Mit Kreide schrieben sie die Zeichen 20+C+M+B+26 an die Türrahmen der Büros. Diese Segensformel steht für den lateinischen Wunsch „Christus mansionem benedicat (Christus segne dieses Haus)“ und verweist zugleich auf die Namen der Heiligen Drei Könige Caspar, Melchior und Balthasar.
Sternsinger Tradition: Mehr als ein Brauch zum Jahresbeginn
Die Sternsinger Tradition reicht viele Jahrhunderte zurück und ist eng mit dem Dreikönigsfest verbunden. Kinder verkleiden sich als die Heiligen Drei Könige, ziehen von Haus zu Haus, singen Lieder, sprechen Segenswünsche und sammeln Spenden für wohltätige Zwecke. Das Dreikönigssingen gilt heute als eine der größten Solidaritätsaktionen von Kindern für Kinder weltweit.
In diesem Jahr machen die Sternsinger auf das Problem der Kinderarbeit aufmerksam. Mit ihrem Einsatz machen sie deutlich, dass Kinderrechte weltweit geschützt werden müssen und dass Hilfe dringend notwendig ist.
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