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Die Stadt Hof stellt sich ausdrücklich hinter die Maßnahmen der Polizei gegen den illegalen Handel mit Baller Liquids. Diese Produkte enthalten synthetische Cannabinoide und gelten als besonders gefährlich. Mit Kontrollen, Durchsuchungen und Ermittlungen ist die Polizei aktuell konsequent gegen die Verbreitung dieser Substanzen vorgegangen – ein Vorgehen, das im Rathaus auf große Zustimmung stößt.
Oberbürgermeisterin Eva Döhla findet deutliche Worte: „Im Namen der Stadt sage ich Danke für die Kontrollen, Durchsuchungen und Ermittlungen. Die Polizei hat hier sehr erfolgreich gearbeitet. Die Verbreitung der Liquids ist besorgniserregend und eine echte Gefahr. Deswegen bin ich froh über dieses Vorgehen und auch über die erzielten Ergebnisse und das sage ich nicht nur als Oberbürgermeisterin, sondern auch als Mutter von Schulkindern. Die Polizei und die Stadt Hof arbeiten für die Sicherheit partnerschaftlich zusammen. Wir werden über die Gefahr, die von den Liquids ausgeht in einer gemeinsamen Kampagne informieren, um Bewusstsein zu schaffen und aufzuklären. Das wird auch Einfluss nehmen auf unsere kommunale Jugendarbeit. Ich möchte an alle appellieren hier aufmerksam zu sein. Es ist letztlich unsere gemeinsame Aufgabe als ganze Gesellschaft junge Menschen hiervor zu schützen“.
Stadt Hof und Sicherheitsbehörden im engen Schulterschluss
Zwischen der Stadt und den zuständigen Sicherheitsbehörden besteht ein regelmäßiger persönlicher Austausch. Vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen kam es bereits im Vorfeld zu intensiven Abstimmungen zwischen den Fachbereichen Sicherheit und Ordnung, Schulen und Sport, Jugend und Soziales sowie der Polizei. Ziel dieser Gespräche war es, die jeweiligen Kompetenzen zu bündeln und sich gegenseitig bestmöglich zu unterstützen.
Ein zentraler Baustein der Sicherheitsstrategie ist die geplante Videoüberwachung am Sonnenplatz. Die aktuellen polizeilichen Erkenntnisse aus diesem Bereich bestätigen aus Sicht der Stadtspitze die Notwendigkeit dieser Maßnahme.
Bereits im Januar 2026 hatte der Stadtrat mit einem entsprechenden Beschluss die rechtliche Grundlage für die Videoüberwachung geschaffen. Parallel dazu prüft die Stadtverwaltung kontinuierlich, ob auch an weiteren Standorten im Stadtgebiet technische Überwachungslösungen erforderlich werden könnten. Zusätzlich zu den polizeilichen Maßnahmen wird der Kommunale Ordnungsdienst seine Präsenz deutlich ausbauen. Öffentliche Plätze sowie bekannte Schwerpunktbereiche sollen künftig intensiver bestreift werden.
Präventionsarbeit Hof: Jugendhilfe als wichtiger Bestandteil der Sicherheitsarchitektur
Ergänzend zu repressiven Maßnahmen setzt die Kommune stark auf Präventionsarbeit und Jugendhilfe. Themen wie Sucht und Drogen sind fester Bestandteil des allgemeinen Beratungskontexts in den Einrichtungen der Jugendhilfe. Informations- und Beratungsangebote gibt es im Kinder- und Jugendzentrum Q, über die Mobile Jugendsozialarbeit sowie durch die Jugendsozialarbeit an allen Schulen. Zusätzlich stehen in den sechs Stadtteiltreffs in Hof weitere Informationsmöglichkeiten zur Verfügung.
Ein strategischer Schwerpunkt liegt auf attraktiven Angeboten für eine drogenfreie Freizeitgestaltung. Seit vielen Jahren ist Hof aktives Mitglied im Arbeitskreis Gemeinsam gegen Drogen. Durch diese enge Vernetzung können Entwicklungen im Bereich Suchtmittel früh erkannt und zeitnah präventive Maßnahmen auf den Weg gebracht werden.

Redaktion
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Stadt Hof gegen Baller Liquids: Unterstützung für Polizeieinsatz und umfassende Sicherheitsstrategie
