Mathilda Heine Olympia 2026Olympia 2026 – unsere Athleten: Mathilda Heine steht heute für Deutschland auf dem Eis

Mathilda Heine gehört im Umfeld der Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand und Cortina d’Ampezzo zum deutschen Teamkreis im Frauen-Eishockey. Geboren wurde sie am 18. Februar 2009 in Werdau, ihre sportlichen Wurzeln liegen in Crimmitschau – dort begann auch ihre Laufbahn, im Nachwuchs des ETC Crimmitschau.

Infobox: Mathilda Heine bei Olympia 2026

Name: Mathilda Heine
Geboren: 18. Februar 2009, Werdau
Aufgewachsen: Crimmitschau
Sportart: Eishockey
Position: Sturm
Schusshand: links
Vereine: ETC Crimmitschau (Nachwuchs), Eisbären Juniors Berlin
Olympischer Wettbewerb: Frauen-Eishockey (Team Deutschland)

Instagram: https://www.instagram.com/mathilda.hne11/

Wettkampftermine (MEZ) – Vorrunde Frauen-Eishockey:

Schweden – Deutschland
Donnerstag, 5. Februar 2026, 12:10 Uhr

Deutschland – Japan
Samstag, 7. Februar 2026, 12:10 Uhr

Deutschland – Frankreich
Montag, 9. Februar 2026, 16:40 Uhr

Italien – Deutschland
Dienstag, 10. Februar 2026, 16:40 Uhr (ZDF)

Frühe Jahre und Einstieg ins Eishockey

In Crimmitschau stand sie als Kind erstmals auf Schlittschuhen. Schon in den ersten Jahren im Training zeigte sich vor allem eines: Sie fand auf dem Eis schnell ihren Platz – und entwickelte ein Spiel, das nach vorn gedacht ist.

Im Nachwuchs wurde sie als Stürmerin eingesetzt, eine Rolle, die ihrem Profil bis heute entspricht: aktiv, offensiv, immer auf der Suche nach dem nächsten Angriff. Ihre Schusshand ist links.

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Entwicklung im Nachwuchsbereich

Mit zunehmendem Alter führte ihr Weg aus dem regionalen Nachwuchs in den überregionalen Leistungsbereich. Heine wurde früh für Auswahlmaßnahmen berücksichtigt und rückte in die deutschen Nachwuchs-Nationalmannschaften auf.

Ein wichtiger Schritt war die Teilnahme an internationalen Jugendturnieren, bei denen sie erstmals regelmäßig gegen Altersgenossinnen aus anderen Eishockey-Nationen spielte. Diese Spiele gehören im Nachwuchs zu den Momenten, in denen Tempo und Taktik plötzlich ein anderes Niveau bekommen.

Internationale Erfahrungen und erste Titel

Im Jahr 2024 nahm Mathilda Heine an den Olympischen Jugend-Winterspielen in Gangwon teil. Dort gewann sie mit der deutschen Auswahl die Bronzemedaille – ihr erster internationaler Medaillenerfolg.

Ein weiterer Meilenstein folgte 2026 bei der U18-Weltmeisterschaft Division IA. Mit der deutschen U18-Nationalmannschaft gewann Heine das Turnier und erreichte damit den Aufstieg in die Top-Division. Sie gehörte dabei zu den jüngsten Spielerinnen des Teams.

Schritt in den leistungsorientierten Vereinsbereich

Parallel zur Entwicklung in den Nationalmannschaften wechselte Mathilda Heine zu den Eisbären Juniors Berlin. Der Schritt bedeutete für sie vor allem Alltag auf höherem Niveau: mehr Training, mehr Wettkämpfe, mehr Konkurrenz – und damit genau jene Bedingungen, die im Nachwuchs den Sprung in Richtung internationale Spitze ermöglichen.

Mit dem Weg in den Kreis des deutschen Teams für die Olympia erreicht Mathilda Heine als jüngste Spielerin im Aufgebot früh einen Höhepunkt ihrer bisherigen Laufbahn. Im Frauen-Eishockeyturnier tritt Deutschland gegen die internationale Elite an. Der olympische Wettbewerb verlangt körperliche Robustheit, taktische Disziplin und mentale Stabilität.

In Crimmitschau besuchte sie die Schule und schloss die Mittlere Reife ab. Parallel zu ihrer sportlichen Entwicklung begann sie eine Ausbildung bei der Polizei. In Interviews betonte sie zudem, dass es für sie im Leben nicht nur um Eishockey gehe, sondern auch um einen Weg außerhalb des Sports.

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Nach 20 Jahren Krieg, Krise und dem großen Ganzen journalistisch in das beschauliche Vogtland gewechselt. Ein Momentesammler und Geschichtenerzähler. Neugierig, nahe an den Menschen und manchmal ein bisschen frech. :) Autorenprofil/Vita

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