Lea-Sophie Scholz gehört bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Mailand und Cortina d’Ampezzo zum deutschen Aufgebot im Eisschnelllauf. Die in Berlin geborene Athletin startet für den TSV Vorwärts Mylau und vertritt damit auch das Vogtland auf der olympischen Bühne und geht in mehreren Wettbewerben an den Start. Nach ihrem ersten Einsatz in der Teamverfolgung richtet sich der Blick nun auf die Einzelrennen, in denen sie weitere Erfahrungen bei Olympia 2026 sammeln will.

Infobox: Lea-Sophie Scholz bei Olympia 2026
Name: Lea-Sophie Scholz
Geboren: 16. Mai 1999, Berlin
Wohnort: Berlin
Sportart: Eisschnelllauf
Verein: TSC Berlin / TSV Vorwärts Mylau
Olympische Wettbewerbe: Teamverfolgung, 1500 Meter, Massenstart
Facebook: https://www.facebook.com/p/Lea-Sophie-Scholz-100002825045031/
Instagram: https://www.instagram.com/leaaa_/
Zeitplan & Ergebnisse bei Olympia (MEZ):
Eisschnelllauf Frauen Teamverfolgung – Viertelfinale
Samstag, 14. Februar 2026
Team Deutschland: Zeit 3:00,52 – Rang 5 (keine Halbfinal-Qualifikation)
Eisschnelllauf Frauen 1500 Meter
Freitag, 20. Februar 2026, 16:30 Uhr
Eisschnelllauf Frauen Massenstart
Samstag, 21. Februar 2026
Halbfinals 15:50 / 16:05 Uhr, Finale 17:15 Uhr
Frühe Jahre und Einstieg in den Eisschnelllauf
Über die Nachwuchsstrukturen in der Hauptstadt entwickelte sie sich zur Leistungssportlerin und arbeitete sich Schritt für Schritt in den nationalen Kader vor. Neben ihrem Berliner Trainingsumfeld startet sie für den TSV Vorwärts Mylau.
Im Nachwuchsbereich sammelte Scholz internationale Erfahrung und etablierte sich als vielseitige Athletin auf den Mittelstrecken. Über nationale Meisterschaften und internationale Nachwuchsrennen arbeitete sie sich kontinuierlich nach oben. Diese Entwicklung führte sie schließlich in das Aufgebot des Team Deutschland bei großen internationalen Wettkämpfen.
Schritt in den Weltcup
Mit zunehmender Erfahrung rückte Scholz auch in den Weltcup-Kader auf und wurde Teil der deutschen Mannschaft bei internationalen Wettbewerben. Besonders in Teamdisziplinen wie der Teamverfolgung Eisschnelllauf kam sie regelmäßig zum Einsatz. Die Nominierung für die Olympischen Winterspiele ist der bisherige Höhepunkt ihrer Karriere.
Bei internationalen Titelkämpfen gehörte Scholz zu jener Generation deutscher Läuferinnen, die vor allem in den Teamwettbewerben wichtige Erfahrungen sammelte. In der Teamverfolgung Deutschland war sie regelmäßig Teil der Aufstellung bei Europameisterschaften und Weltmeisterschaften. Diese Einsätze festigten ihre Rolle im Kader und brachten ihr wichtige Starts auf höchstem Niveau im Eisschnelllauf Weltcup und bei internationalen Titelkämpfen.
Bei den Olympischen Winterspielen Mailand Cortina kam Scholz zunächst in der Teamverfolgung Frauen zum Einsatz. Gemeinsam mit ihren Teamkolleginnen lief die deutsche Mannschaft im Viertelfinale eine Zeit von 3:00,52 Minuten und belegte Rang fünf. Damit verpasste das Team den Einzug in die Medaillenrunde. Für Scholz stehen jedoch noch weitere Starts an. Über die 1500 Meter Eisschnelllauf sowie im Massenstart Frauen hat sie die Möglichkeit, weitere Erfahrungen zu sammeln.
Leben neben dem Leistungssport
Neben ihrer sportlichen Karriere ist Scholz Sportsoldatin der Bundeswehr. Parallel dazu studiert sie Psychologie und verbindet damit Leistungssport und Ausbildung. Als Ausgleich zum Trainingsalltag nennt sie das Reiten als ihr wichtigstes Hobby.
Nach 20 Jahren Krieg, Krise und dem großen Ganzen journalistisch in das beschauliche Vogtland gewechselt. Ein Momentesammler und Geschichtenerzähler. Neugierig, nahe an den Menschen und manchmal ein bisschen frech. :) Autorenprofil/Vita
Olympia 2026 – Unsere Athleten: Eisschnellläuferin Lea-Sophie Scholz läuft die 1500 Meter
