alle Fotos: LRA Hof
Das Präsidium des Bayerischen Landtags hat Mödlareuth offiziell als einen von sieben neuen „Orten der Demokratie in Bayern“ benannt. Mit dieser Entscheidung hebt der Freistaat die besondere Rolle des einst geteilten Dorfes sowie des Deutsch-Deutschen Museums als bedeutenden Träger der Erinnerungskultur hervor.
Die Bedeutung des Ortes wurde von Landtagspräsidentin Ilse Aigner besonders hervorgehoben. Sie erklärte: „Mödlareuth steht wie kaum ein anderer Ort für die Geschichte der deutschen Teilung und die Bedeutung von Demokratie und Freiheit.
Vom geteilten Dorf seit 1949 bis hin zum heutigen Deutsch-Deutschen Museum, das Erinnerungskultur lebendig hält, zeigt sich hier eindrucksvoll: Demokratie und Freiheit sind keine Selbstverständlichkeit, sondern müssen bewahrt und reflektiert werden.”
Deutsch-Deutsches Museum stärkt Erinnerungskultur und Bildung
Die Einrichtung fungiert damit nicht nur als Museum, sondern als Lernort, der insbesondere für jüngere Generationen demokratische Grundwerte erfahrbar macht. Das Museum dokumentiert detailliert die Teilung des Dorfes, das bis heute zwischen Bayern und Thüringen liegt. Besucher erhalten durch die Dauerausstellung, ein neu gestaltetes Außengelände mit originalen Grenzanlagen sowie innovative Angebote wie VR-Rundgänge einen intensiven Einblick in die Vergangenheit.


Redaktion
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Mödlareuth “Ort der Demokratie in Bayern”: Auszeichnung für ehemaliges geteiltes Dorf
