Titelfoto: Museum
Spannende Führungen im Museum Bayerisches Vogtland gibt es an diesem Wochenende. mit der Gästeführerin Loni Reißer. Am Samstag, 10. Januar 2026, dreht sich alles um das bewegte Leben der Margarethe von Brandenburg – einer Hohenzollern-Prinzessin, die im 15. Jahrhundert widerwillig ins Hofer Klarissenkloster kam und dort ihren eigenen Weg fand: als kluge Netzwerkerin, Verhandlerin und schließlich Äbtissin. Die Ausstellung „Prinzessin oder Nonne?“ ist derzeit in der Klostergalerie der Diakonie Hochfranken zu sehen.
Ein weiterer Höhepunkt der Führung ist die spannende Geschichte des ehemaligen Klarissenklosters, das nicht nur Originalschauplatz von Margarethes Leben war, sondern auch selbst eine bewegte Vergangenheit hat.
Treffpunkt: 14 Uhr auf dem Parkplatz der Diakonie Hochfranken
Zum letzten Mal wird am Sonntag, 11. Januar 2026, eine Führung durch die Ausstellung „Frauenleben im Mittelalter“ angeboten. Dabei tauchen die Besucherinnen und Besucher in die faszinierende Welt der mittelalterlichen Frauen ein. Die Ausstellung liefert einen Einblick in das vielfältige Spektrum weiblicher Lebenswelten im Mittelalter – vom kargen Alltag der Bäuerinnen bis hin zu den klugen Geschäftsfrauen in den aufstrebenden Städten.
Sie zeigt aber auch den starken Kontrast: Von Bierbrauerinnen, Heilerinnen, Nonnen oder Händlerinnen, die sich ihren Platz in einer von Männern dominierten Gesellschaft behaupteten und dem harten Leben der Landfrauen, den eingeschränkten Bildungschancen und der gesellschaftlichen Kontrolle über Körper und Rolle der Frau. Die Ausstellung ist noch bis zum 18. Januar 2026 zu sehen.
Treffpunkt: 14 Uhr im Foyer des Museums Bayerisches Vogtland
Die Führungen werden jeweils zum regulären Eintrittspreis von 5 Euro angeboten. Bei der Führung durch die Ausstellung „Prinzessin oder Nonne?“ wird darum gebeten, das Geld passend mitzubringen.
Anmeldung: Telefon: 09281 / 815 – 2700 oder E-Mail: museum@stadt-hof.de

Redaktion
Vogtlandstreicher - Das Nachrichtenmagazin berichtet 24/7 über die Themen im Vogtland aber auch überregional aus den Bereichen Sport, Kunst und Kultur.


