Titelfoto: A. Eilenberg
Der SVV Plauen stand im Auswärtsspiel beim SV Krefeld vor einer schweren Aufgabe. Wie bereits im Vorfeld erwartet, präsentierten sich die Gastgeber im Heimspiel als spielstarkes und vor allem konditionell sehr stabiles Team. Am Ende mussten sich die Vogtländer klar mit 10:22 (4:3, 5:1, 6:4, 7:2) geschlagen geben.
Mit einer krankheitsbedingt stark dezimierten Mannschaft reiste der SVV Plauen nach Nordrhein-Westfalen. Die Auswechselbank war bereits vor Spielbeginn stark ausgedünnt, dennoch nahm das Team die Herausforderung zunächst selbstbewusst an. Die Begegnung entwickelte sich in dieser Phase ausgeglichen, Plauen blieb stets in Schlagdistanz. Maximilian Kaminke musste verletzungsbedingt vorzeitig ausscheiden und konnte nicht mehr ins Geschehen eingreifen. Der SV Krefeld profitierte nun sichtbar von seiner größeren Kadertiefe sowie der hohen physischen Stabilität und übernahm Schritt für Schritt die Kontrolle über das Spiel, wodurch der Vorsprung kontinuierlich anwuchs.
Auch bei wachsendem Rückstand ließ sich der SVV Plauen nicht hängen. In der zweiten Spielhälfte nutzte das Trainerteam die Situation gezielt, um taktische Varianten zu testen und neue Konstellationen auszuprobieren. Trainer Robin Seemann ordnete die Partie entsprechend ein: „Natürlich ist das Ergebnis am Ende sehr deutlich, aber wir konnten aus dem Spiel trotzdem einige wichtige Erkenntnisse mitnehmen“. Weiter erklärte er: „Gerade als sich das Spiel klar entwickelt hat, hatten wir die Möglichkeit, Dinge zu testen, die in den kommenden Partien noch wichtig werden können.“
Besonders positiv bewertete Seemann den Auftritt der jungen Akteure. Die Nachwuchsspieler mussten unter den gegebenen Umständen viel Verantwortung übernehmen und sammelten wertvolle Spielpraxis gegen starke Gegenspieler.

Redaktion
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