Titelbild: Stadt Hof – Mechthild Fröh (Gemeindereferentin) und Angela Bier (Bürgermeisterin der Stadt Hof) mit den Sternsingern
Mit ihrem Besuch im Hofer Rathaus setzten die Sternsinger ein sichtbares Zeichen für Solidarität, Hoffnung und den Einsatz für Kinderrechte weltweit. Empfangen wurden die jungen Gäste von Bürgermeisterin Angela Bier, die sich persönlich für das Engagement der Kinder und Jugendlichen bedankte.
Die Sternsingergruppe war im Rathaus zu Gast, um den traditionellen Segen zu überbringen. Ausgesandt wurden die Kinder und Jugendlichen von der Pfarrei Bernhard Lichtenberg in St. Marien. Begleitet und angeleitet wurde die Gruppe von Gemeindereferentin Mechthild Fröh.
In den Gewändern der heiligen drei Könige verkleidet, zogen die jungen Sternsinger durch das Rathaus und machten dabei auf ihre wichtige Mission aufmerksam: Sie sammeln Spenden für soziale Projekte und treten weltweit für die Rechte von Kindern ein.
Sternsinger-Aktion: Einsatz gegen Kinderarbeit
Die diesjährige Sternsinger-Aktion steht unter dem Leitspruch „Schule statt Fabrik – Sternsinger gegen Kinderarbeit“. Thematisch richtet sich der Blick besonders auf Bangladesch. Dort sind rund 1,8 Millionen Kinder und Jugendliche gezwungen zu arbeiten. Etwa 1,1 Millionen von ihnen müssen Tätigkeiten nachgehen, die unter besonders gesundheitsschädlichen und ausbeuterischen Bedingungen stattfinden.
Die Problematik der Kinderarbeit endet nicht an den Landesgrenzen. Auch in Deutschland gelangen Produkte in den Handel, die unter Einsatz von Kinderarbeit hergestellt wurden. Genau hier setzen die Projekte der Sternsinger-Partnerorganisationen an: Sie engagieren sich dafür, Kinder aus ausbeuterischen Arbeitsverhältnissen zu befreien und ihnen den Schulbesuch zu ermöglichen.

Redaktion
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