Nachrichten VogtlandOlympia 2026 – unsere Athleten: zweimal Gold, viermal Silber und einmal Bronze

Titelbild: Olympics.com
Noch bevor am letzten Wettkampftag die endgültigen Entscheidungen gefallen sind, steht bereits fest: Diese Olympischen Winterspiele sind für Sachsen ein außergewöhnlicher Erfolg. Mit zweimal Gold, viermal Silber und einmal Bronze kehren die Medaillengewinnerin und Gewinner zurück. Sie und alle anderen haben die Olympischen Spiele zu einem besonderen und mitreißenden Erlebnis gemacht haben.

Allen voran Rennrodlerin Julia Taubitz, die mit Gold im Einsitzer und Gold in der Teamstaffel zur dominierenden Figur dieser Spiele wurde, sowie die Skeleton-Athleten Susanne Kreher und Axel Jungk, die mit jeweils zwei Silbermedaillen ihre Klasse unter Beweis stellten. Und auch Justus Strelow, der mit Bronze in der 4×6-Kilometer-Mixed-Staffel im Biathlon glänzte.


So erfolgreich waren unsere Athletinnen und Athleten

Die Portraits aller Athletinnen und Athleten gibt es hier>>>


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Julia Taubitz (Rennrodeln)
• Einsitzer Frauen – 🥇 Gold
• Team Staffel – 🥇 Gold


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Susanne Kreher (Skeleton)
• Frauen Einzel – 🥈 Silber
• Mixed Team – 🥈 Silber


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Axel Jungk (Skeleton)
• Männer Einzel – 🥈 Silber
• Mixed Team – 🥈 Silber


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Justus Strelow (Biathlon)
• Mixed-Staffel (4×6 km) – 🥉 Bronze
• Staffel Männer – Platz 4
• Sprint – Platz 23
• Verfolgung – Platz 30


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Florian Müller (Rennrodeln)
• Doppelsitzer Männer – Platz 4


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Toni Eggert (Rennrodeln)
• Doppelsitzer Männer – Platz 4


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Katharina Hennig-Dotzler (Skilanglauf)
• 4×7,5 km Staffel – Platz 4
• Skiathlon (10+10 km) – Platz 30


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Helen Hoffmann (Skilanglauf)
• 4×7,5 km Staffel – Platz 4
• Skiathlon – Platz 18
• 10 km Freistil – Platz 28


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Selina Freitag (Skispringen)
• Mixed Team – Platz 4
• Normalschanze – Platz 7
• Großschanze – Platz 17


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Josie Hofmann (Eisschnelllauf)
• Teamverfolgung Frauen – Platz 5
• 3000 m – Platz 14
• Massenstart Frauen – Platz 23


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Lea Sophie Scholz (Eisschnelllauf)
• Teamverfolgung Frauen – Platz 5
• 1500m Frauen – Platz 18


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Felix Maly (Eisschnelllauf)
• Teamverfolgung Männer – Platz 7
• 5000 m – Platz 16
• Massenstart Männer – Platz 22


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Fridtjof Petzold (Eisschnelllauf)
• Teamverfolgung Männer – Platz 7
• 5000 m – Platz 19
• Massenstart Männer – Platz 28


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Mathilda Heine (Eishockey)
• Frauen – Platz 7


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Timon Grancagnolo (Rennrodeln)
• Einsitzer Männer – Platz 9


Olympia 2026 – Zwischen sportlichen Höhepunkten und kritischer Begleitung

Am letzten Wettkampfwochenende der Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand und Cortina lässt sich bereits am Samstagabend eine klare sportliche Bilanz ziehen. Im Medaillenspiegel (Stand 21. Februar, 22 Uhr) führt Norwegen mit 18 Gold-, 11 Silber- und 11 Bronzemedaillen und damit insgesamt 40 Medaillen das Tableau an. Dahinter folgen die USA mit 11 Gold-, 12 Silber- und 9 Bronzemedaillen sowie Niederlande mit 10 Gold-, 7 Silber- und 3 Bronzemedaillen. Deutschland liegt mit 7 Gold-, 9 Silber- und 8 Bronzemedaillen hinter Gastgeber Italien und Frankreich auf Rang sechs. Am heutigen letzten Wettkampftag steht u.a. noch der Viererbob aus, in dem die deutschen Jungs nach den ersten zwei Läufen Platz eins bis drei belegen.

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Etablierte Stars und neue Gesichter

Sportlich waren diese Winterspiele geprägt von einer Mischung aus bestätigten Weltstars und Newcomern. Im Eiskunstlauf gewann die US-Amerikanerin Alysa Liu Gold und beendete damit eine 24-jährige Durststrecke der USA in dieser Disziplin. Im Shorttrack dominierte der Niederländer Jens van ’t Wout das Geschehen mit mehreren Goldmedaillen und unterstrich die niederländische Stärke auf dem Eis. Gleichzeitig traten neue Namen ins internationale Rampenlicht: Die Südkoreanerin Kim Gil-li gewann mehrere Medaillen im Shorttrack und etablierte sich als neues Aushängeschild ihres Landes. Im Ski-Cross sorgte Daniela Maier mit Gold für einen der überraschenden deutschen Höhepunkte.

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Foto: Olympics.com – Daniela Maier begeisterte mit Gold

Mehrere Wettbewerbe wurden mit minimalen Abständen entschieden – Hundertstel, Fotofinish, taktische Fehler im letzten Lauf. Die Leistungsdichte war hoch, klare Dominanzen eher die Ausnahme.

Organisation, Kosten und Debatten

Neben den sportlichen Ergebnissen standen auch organisatorische und wirtschaftliche Fragen im Fokus. Das Budget der Spiele wurde mit rund 5,2 Milliarden Euro angegeben. Die Veranstalter verwiesen auf erwartete wirtschaftliche Effekte durch Tourismus und internationale Aufmerksamkeit. Gleichzeitig gab es Kritik von Umweltverbänden, insbesondere mit Blick auf Nachhaltigkeit und Infrastrukturmaßnahmen in sensiblen Alpenregionen. In Cortina wurden Bauprojekte wie Seilbahnen und Verkehrserschließungen kontrovers diskutiert. Auch hohe Unterkunftspreise während der Spiele sorgten für öffentliche Debatten über die langfristige Wirkung von Großereignissen dieser Größenordnung.

Organisatorisch verliefen die Spiele weitgehend stabil, größere logistische Zusammenbrüche oder sicherheitsrelevante Zwischenfälle blieben aus.

Curling-Kontroverse sorgt für Diskussionen

Ganz ohne Aufreger ging es jedoch nicht: Beim Curling-Turnier kam es zu einer viel diskutierten Szene im Vorrundenspiel zwischen Kanada und Schweden. Dem kanadischen Spieler Marc Kennedy wurde vorgeworfen, einen Stein nach der sogenannten Hog-Line ein zweites Mal berührt zu haben – ein mögliches „Double-Touching“, das nach den Regeln nicht erlaubt ist. Der schwedische Spieler Oskar Eriksson sprach den Vorfall direkt auf dem Eis an, es kam zu einer hitzigen Auseinandersetzung. Die Szene wurde überprüft, jedoch blieb das Spielresultat bestehen, da Entscheidungen im laufenden Spiel nicht per Video nachträglich verändert werden konnten. Kanada gewann die Partie mit 8:6.

Der Vorfall löste international Diskussionen über Regelauslegung, Fairness und den Umgang mit strittigen Situationen aus. Der Weltverband World Curling kündigte daraufhin an, die Präsenz von Offiziellen am Eis zu verstärken, um ähnliche Kontroversen künftig schneller bewerten zu können.

Unterm Strich standen dennoch die sportlichen Entscheidungen im Vordergrund.

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Nach 20 Jahren Krieg, Krise und dem großen Ganzen journalistisch in das beschauliche Vogtland gewechselt. Ein Momentesammler und Geschichtenerzähler. Neugierig, nahe an den Menschen und manchmal ein bisschen frech. :) Autorenprofil/Vita

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