Titelfoto: S. Rössel
Um die Aufenthalts- und Einkaufsqualität nachhaltig zu erhöhen und gleichzeitig die öffentliche Sicherheit sowie Sicherheit und Ordnung im Zentrum zu festigen, richtet die Stadt Plauen gemeinsam mit der Polizeidirektion Zwickau einen neuen Bürgerpunkt ein. Der Standort soll dauerhaft betrieben werden und als zentrale Anlaufstelle in der Innenstadt dienen.
Startphase: Umzug des Gemeindlichen Vollzugsdienstes beginnt
Am 5. Januar 2026 hat der Gemeindliche Vollzugsdienst seinen Umzug begonnen. Zum Auftakt startet der Betrieb zunächst mit einem Ansprechpartner und orientiert sich an den Öffnungszeiten des Rathauses. Untergebracht ist der Bürgerpunkt im unteren Gebäudebereich des Landratsamtes des Vogtlandkreis am Postplatz.
In den kommenden Wochen ist – abhängig von den Außentemperaturen – eine Beklebung der Fensterscheiben vorgesehen. Veränderungen im Innenraum wurden bislang nicht vorgenommen. Der Fraktionsvorsitzende der CDU Plauen, Michael Petzold, erklärte dies kürzlich bei einem Termin damit, dass es sich vorerst um einen Testlauf handle.
Probebetrieb bis April – danach regulärer Betrieb mit Polizei
Zunächst nimmt das Fachgebiet Polizeibehörde den Bürgerpunkt also im Probebetrieb auf. Ab April sollen dann auch Kollegen der Polizei vor Ort tätig sein. Öffnungszeiten sind tagsüber sowie in den Abendstunden vorgesehen, abhängig von der personellen Verfügbarkeit. An Sonntagen sowie an einem Samstag im Monat bleibt der Bürgerpunkt geschlossen. Die regulären Streifen in der Innenstadt werden weiterhin im gewohnten Umfang durchgeführt.
Zentrale Anlaufstelle für schnelle Hilfe und Beratung
„Der Bürgerpunkt soll Anlaufpunkt für alle sein, die für ihr Anliegen schnelle polizeiliche Unterstützung, Beratung oder Hilfe benötigen. Auch für allgemeine Fragen in Bezug auf Sicherheit und Ordnung stehen die Kollegen dann zur Verfügung. Ziel ist es, das Sicherheitsempfinden zu stärken und noch näher am Geschehen zu sein, um schneller eingreifen zu können, wenn es die Situation erfordert“, so Dr. René Schreiter, Fachbereichsleiter Sicherheit und Ordnung. Auch Hinweise, etwa zu Müllablagerungen, können hier abgegeben werden. Akute Situationen im Innenstadtbereich lassen sich ebenfalls direkt und unkompliziert melden.
Klare Zuständigkeiten: Anträge weiterhin im Rathaus
Für Verwaltungsverfahren bleibt die bestehende Struktur erhalten: Antragsformulare, beispielsweise zur Anmeldung von Veranstaltungen, werden weiterhin im Rathaus im Bereich Sicherheit und Ordnung angenommen und bearbeitet. Zusätzlich ist vorgesehen ein regelmäßiges Präventionsangebot zu etablieren.
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